Trend Micro vertreibt seine Endpunkt-Sicherheitslösung künftig unter dem neuen Namen „Apex One“. Die Software, verfügbar für die lokale Installation oder als SaaS-Angebot, vereint laut Hersteller eine große Bandbreite von Fähigkeiten in einem einzigen Agenten. Auch biete sie nun erweiterte Möglichkeiten, um die Erkennung und Bekämpfung von Angriffen zu automatisieren (Endpoint Detection and Response, EDR) und liefere umfassende Informationen für mehr Sicherheit.

Dank der hauseigenen „XGen“-Basis soll es Apex One erlauben, intelligent die passende Technik zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen. Zur Funktionalität zählen eine Virtual-Patching-Funktion, die auf Informationen von Trend Micros Zero-Day Initiative beruht, sowie Verfahren zur Erkennung und Abwehr fortschrittlicher Angriffe wie etwa Fileless Malware.

Apex One biete außerdem deutlich erweiterte EDR-Features und stelle dazu eine optionale Anbindung an den hauseigenen MDR-Service (Managed Detection and Response) bereit. Dieser dient dazu, unternehmensinterne Sicherheitsteams bei der Verfolgung von Bedrohungen und der Überwachung von Alarmen zu unterstützen. Dass die Lösung nur einen einzigen Agenten erfordert, soll den Rollout ebenso erleichtern wie die Erfüllung von Sicherheits- und Compliance-Standards.

Die Software stellt laut Trend Micro eine Weiterentwicklung der OfficeScan-Lösungen; die bestehende OfficeScan-Kundschaft erhalte sie deshalb als reguläres Update ohne zusätzliche Kosten. Für einige Funktionen wie EDR-Untersuchungen könne aber je nach aktuellen Berechtigungen eine zusätzliche Lizenzierung notwendig sein.

Apex One soll als SaaS-Version in englischer Sprache ab November 2018 verfügbar sein, als On-Premise-Version ab Februar 2019. Die deutschsprachigen Versionen werden laut Hersteller jeweils etwa einen Monat später folgen.

Weitere Informationen finden sich unter www.trendmicro.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.