Trend Micro gab vor Kurzem eine Zusammenarbeit mit NTT Docomo bekannt, einem großen japanischen Mobilfunkanbieter. Die Unternehmen entwickeln demzufolge gemeinsam eine Sicherheitslösung, die die Anforderungen des 5G-Zeitalters erfüllen soll. Die Netzwerksicherheitslösung, die speziell für die Absicherung von virtualisierten Netzwerkfunktionen und der Cloud entwickelt wurde, befindet sich aktuell in der technischen Prüfung. Sie basiert auf der kürzlich vorgestellten Trend Micro Virtual Network Function Suite (VNFS) auf NTT Docomos „5G Open Cloud“.

Die Docomo 5G Open Cloud ist eine 5G-Testumgebung, die der Mobilfunkanbieter seinen Partnern zur Entwicklung neuer Lösungen für die 5G-Ära zur Verfügung stellt. Bei VNFS handelt es sich um eine Netzwerksicherheitslösung, die Schutzfunktionen in virtualisierten Umgebungen wie Network Function Virtualization und der Cloud bereitstellt und damit laut Trend Micro die notwendigen Sicherheitsfunktionen für jedes einzelne IoT-Gerät dynamisch anwenden kann.

Im Rahmen der technischen Prüfung wird nun die Effektivität der Sicherheitsfunktionen in der 5G-Umgebung verifiziert. NTT Docomo prüft zudem die Leistungsfähigkeit der Lösung als Mehrwertdienst. Trend Micro VNFS werde eng in die 5G Open Cloud eingebunden, heißt es seitens der Beteiligten weiter, und könne somit Bedrohungen visualisieren, erkennen und blockieren, die im Netzwerkverkehr verschiedener Cloud-Dienste versteckt sind. Damit biete die Lösung den Nutzern eine sichere 5G-Umgebung und könne auch IoT-Geräte ohne eigene Sicherheitsfunktionen wirksam absichern. Ab 2020 sollen die zusätzlichen Sicherheitsdienste für 5G-Umgebungen bereitstehen.

Weitere Informationen stehen unter www.trendmicro.com und www.nttdocomo.com zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.