Geräte für Internetzugänge und Netzwerke in industriellen Umgebungen sind laut Trendnet häufig extremsten Bedingungen ausgesetzt, etwa Spannungsspitzen, Vibrationen, Stöße, Feuchtigkeit und extremen Temperaturen. Diese setzen nicht nur der Hardware zu, sondern führen auch zu Funktionsstörungen und -ausfällen.

Mit dem TI-G642i hat der US-Hersteller nun eine 6-Port-Switch vorgestellt, der speziell für den Einsatz in solchen industriellen Umgebungen ausgelegt ist. Das Gerät verfügt über vier Gigabit- und zwei SFP-Schnittstellen bei 12 GBit/s an Switching-Kapazität. Zudem bietet die Lösung laut Trendnet Layer-2-Management-Funktionen mit erweiterten Traffic-Kontrollen, um den Anforderungen in modernen SMB-Netzwerken gerecht zu werden.

Der TI-G642i ist außerdem mit einem Metallgehäuse nach der Schutzklasse IP30 ausgestattet, das auch starke Vibrationen und harte Stöße aushalten soll. Außerdem lasse sich der Switch in einem Temperaturbereich von -40 °C bis +75 °C betreiben. Eine Halterung für die DIN-Rail-Montage befindet sich an der Gehäuserückseite des Geräts.

Zum weiteren Funktionsumfang gehört eine duale, redundante Stromversorgung mit Überlastungsschutz, die vor Stromschwankungen und Stromausfällen schützt. Kommt es zu einem Stromausfall, erfolgt laut Hersteller ein Alarm.

Für das Management verfügt der TI-G642i über eine Web-basierte Oberfläche. Neben Traffic-Management-Kontrollen unterstützt der Switch auch eine Fehlersuche sowie eine SNMP-Überwachung. Zu den erweiterten Managed-Switch-Funktionen zählt der Hersteller außerdem LACP zur Gruppierung von Ports, um die Bandbreite zwischen Switches zu erhöhen, sowie VLANs zur Segmentierung und Isolierung virtueller LAN-Gruppen, QoS (Quality of Service) und Bandbreitenkontrolle aller Ports.

Weitere Informationen finden sich unter www.trendnet.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.