Mangelnde IT-Sicherheit ist eines der größten Hemmnisse für Industrie 4.0. So lautet das Ergebnis der Studie „Industrie 4.0 2017“, die das Medienunternehmen IDG gemeinsam mit Rohde & Schwarz Cybersecurity auf der Hannover Messe vorgestellt hat. Die befragten Unternehmen fürchten am meisten Hacker- und DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service). Auch Produktionseinbußen und den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit durch Spionage oder Datendiebstahl bereiten den Unternehmen Sorge. Gleichzeitig bewertet die deutliche Mehrzahl der Befragten Industrie 4.0 schon heute oder zumindest über den Zeitraum der nächsten drei Jahre als wichtig oder sehr wichtig.

„Cyber-Sicherheit ist der zentrale Enabler für die Industrie 4.0“, bilanziert Dirk Czepluch von Rohde & Schwarz Cybersecurity. „Die Ergebnisse der Studie wurden auch bestätigt durch das große Interesse an unseren IT-Sicherheitslösungen auf der Hannover Messe.“  Rohde & Schwarz Cybersecurity zeigte vom 24. bis 28 April auf der international führenden Industrieausstellung spezielle Analyse- und Firewall-Produkte für die Absicherung digitalisierter Industrieprozesse.

Rohde & Schwarz Cybersecurity hat das Sicherheistkonzept speziell für Industrie 4.0 entwickelt und am Gemeinschaftsstand des Branchenverbands Bitkom in Halle 6 präsentiert.

Für die Studie hatte IDG über 300 hochrangige Unternehmensentscheider zum Stand von Industrie 4.0 in ihrem Unternehmen befragt. Die Ergebnisse wurden den Messebesuchern im Rahmen des Forums „Industrie 4.0 meets the Industrial Internet“ gemeinsam mit Rohde & Schwarz Cybersecurity präsentiert. „Industrie 4.0 ermöglicht der produzierenden Industrie enorme Produktivitäts- und Innovationsschübe“, betont Marius Münstermann von Rohde & Schwarz Cybersecurity, der die Ergebnisse präsentierte. „Die vielen neuen digitalen Kanäle eröffnen Cyber-Kriminellen aber auch neue Möglichkeiten für Sabotage, Erpressung und Industriespionage. Soll Industrie 4.0 Erfolg haben, müssen Angriffe oder auch Netzwerkprobleme rechtzeitig erkannt und konsequent verhindert werden.“

Entsprechend groß war das Interesse an dem mehrstufigen Sicherheitskonzept, das Rohde & Schwarz Cybersecurity speziell für Industrie 4.0 entwickelt hat und am Gemeinschaftsstand des Branchenverbands Bitkom in Halle 6 präsentierte. Das Angebot umfasst mehrere Lösungen, unter anderem R&S Industrial Network Analytics, eine Lösung, die laufend Informationen über den Zustand eines Netzwerks liefert. Sie soll frühzeitig Probleme erkennen, die aus infizierten Maschinensteuerungen, Fehlkonfigurationen oder potenziellen Cyber-Angriffen resultieren können.

Zudem lassen sich mit den Firewalls der „Specialized Line“ anschließend die notwendigen Schutzmaßnahmen einrichten und Angreifer schnell und sicher abwehren. Die Firewalls wurden speziell für komplexe industrielle Umgebungen mit hohem Schutzbedarf konzipiert und unterstützen Scada-Protokolle wie beispielsweise IEC 60870-5-104, Modbus oder DNP 3.

Hier geht es zum Download der Studie: cybersecurity.rohde-schwarz.com/de/neue-industrie-40-studie-von-idg-und-rohde-schwarz-cybersecurity.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.