Daten sind das Lebenselixier der digitalen Transformation. Sie stehen im Mittelpunkt aller Geschäftsprozesse – und damit auch im Zentrum des IT-Managements. Technische Silos sind im Sinne agiler und zuverlässiger Abläufe in IT Operations Analytics (ITOA) und im IT-Service-Management (ITSM) nicht mehr akzeptabel. Alle Administratoren benötigen die vollständige Sicht von Ende zu Ende auf die Systeme und Services. Unabhängig davon, ob die Services im eigenen Rechenzentrum oder aus unterschiedlichen Clouds erbracht werden. Mit dem Internet of Things (IoT) steigt die Komplexität der IT-Infrastruktur. Denn jedes IoT-Device ist zunächst ein Client, das administriert werden muss. Ungeplante Downtimes, Angriffe auf die Daten des Unternehmens und lange Change-Projekte sind nicht tolerierbar.

Um durchgängige, transparente Prozesse innerhalb der IT zu gewährleisten, ist eine einheitliche und durchgängige Sicht notwendig. ITOA und ITSM können nicht länger als Inseln fungieren, sondern müssen eng integriert sein. Denn oft genug fehlen im ITSM die Metriken und historischen Daten der ITOA, um schnell und zuverlässig die Ursache eines Incidents zu ermitteln. Nur wenn alle Prozesse über Techniken und Zuständigkeiten hinweg etabliert sind, ist ein effizientes und sicheres Infrastruktur-Management möglich. So jedenfalls erklärt es eine Mitteilung des Monitoring-Spezialisten Würth Phoenix.

Wie dies alles erreicht werden kann, will der Anbieter auf der it-sa 2018 zeigen, die vom 9. bis 11. Oktober dieses Jahres in Nürnberg stattfindet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Unified-Monitoring-Lösung NetEye und die IT-Service-Management-Suite EriZone. Beide Lösungen basieren laut Würth Phoenix auf offenen Standards und sollen sich so leicht in bestehende Infrastrukturen integrieren lassen. Damit spielen Monitoring und Service-Desk ihren strategischen Wert als Business Enabler der digitalen Wirtschaft aus, so der Anbieter weiter, und sorgen für reibungslose End-to-End-Abläufe.

In der digitalen Wirtschaftswelt ist zudem die Sicherheit der Daten von elementarer Bedeutung. Unified Monitoring habe auch auf diese Herausforderung eine umfassende Antwort: Denn jeder Angriff, jeder Fehler und auch jedes Versehen eines Mitarbeiters hinterlassen Spuren im Datenverkehr. Das Stichwort dazu ist „Anomaly Detection“: Jede Aktivität in einem Netzwerk, die nicht den üblichen Mustern folgt, zeigt sich als Anomalie. Diese sei mit NetEye erkennbar. Zudem funktioniert dieses Verfahren auch bei Clients, für die es keine herkömmliche Sicherheitslösung gibt. Dies sei vor allem für Unternehmen wichtig, die umfangreiche IoT-Aktivitäten planen und umsetzen. Denn viele der Sensoren und Aktoren erlauben keine Installation zusätzlicher Sicherheitslösungen, die Hardwareressourcen sind dafür nicht dimensioniert.

Schwerpunkte des Messeauftritts sollen der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellen Lernens (ML) im ITOA sein. Mit NetEye verfügt Würth Phoenix nach eigenem Bekunden über eine Lösung, die maschinelles Lernen und KI bereits heute verfügbar macht und die schon bei ersten Kunden im produktiven Betrieb ist. Auch wenn KI im ITOA ein noch junges Thema ist: Die Marktforscher von Gartner erwarten, dass maschinelles Lernen bis 2015 ein normaler Bestandteil von Sicherheitslösungen sein wird. „Mit der zunehmenden Verbreitung von künstlicher Intelligenz wird sich auch die Erkennung von Anomalien und Störungen nochmals signifikant verbessern“, erwartet Georg Kostner, Business Unit Manager System Integration bei Würth Phoenix. „Die Überwachung von Systemen und Services sowie die frühzeitige Benachrichtigung der Administratoren lässt sich im Zusammenspiel mit maschinellem Lernen schon heute sehr gut automatisieren. Die ersten Implementierungen bei Kunden haben wir hier bereits abgeschlossen, die Ergebnisse sind durchweg positiv.“

Wie Unified Monitoring mit NetEye und ITSM mit EriZone dabei helfen können, die IT- und Business-Prozesse im Unternehmen zu optimieren, will Würth Phoenix auf der diesjährigen it-sa in Halle 10, Stand 10.0-303 zeigen. Weitere Informationen stehen unter www.wuerth-phoenix.com zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.