Veeam Software, ein Anbieter für intelligentes Daten-Management, hat mit Veeam Availability for Nutanix AHV eine Lösung angekündigt, mit der Unternehmen die permanente Verfügbarkeit von Anwendungen und Daten auf Nutanix-AHV-Hypervisoren sicherstellen können. Die Kombination der Nutanix Enterprise Cloud Platform mit dem Daten-Management der Hyper-Availability Platform des Herstellers soll eine Multi-Cloud-Umgebung mit hoher Verfügbarkeit und Scale-out-Fähigkeiten ermöglichen.

Unternehmen können auf diese Weise ihre selbstgebauten virtuellen Infrastrukturen mit der Availability-Software sichern, wenn sie diese auf die hyperkonvergenten Plattformen von Nutanix umstellen wollen, so der Hersteller. Die Lösung schütze Workloads auch dann, wenn virtuelle Maschinen (VMs) in andere Umgebungen verlagert werden.

Der HCI-Pionier (Hyperconverged Infrastructure) Nutanix verfolgt die Strategie, verschiedene Cloud-Umgebungen für den Anwender als eine Cloud-Umgebung beziehungsweise als eine Cloud Fabric darzustellen. Unternehmen sollen dadurch in der Lage sein, sich ihre benötigten Dienste frei zu wählen, unabhängig davon, ob sie in der Public Cloud, Private Cloud oder On-Premise gehostet werden (siehe auch lanl.in/2ioH7Ha).

Für Unternehmen ist es laut Veeam durch die Kombination der Nutanix-Software mit der hauseigenen Plattform möglich, ihre Rechenzentrumsumgebungen zu modernisieren, indem sie eine Public Cloud mit der Sicherheit, Kontrolle und Verfügbarkeit einer Private Cloud betreiben können. Zudem stellt Veeam nach eigenen Angaben so eine permanente Verfügbarkeit aller Anwendungen und Daten her und minimiert die Risiken von Datenverlusten. Auch der IT-Betrieb lasse sich auf diese Weise vereinfachen und die Kosten und die Komplexität im Vergleich zum Management herkömmlicher Infrastrukturen, Virtualisierung und Datenschutz reduzieren.

Anwender von Nutanix AHV erhalten mit der Veeam-Lösung nun auch die Backup- und Wiederherstellungsfunktionen, die für vSphere- und Hyper-V-Anwender bereits verfügbar sind. Dabei handelt es sich laut Hersteller um:

  • hohe Granularität bei der Wiederherstellung: Anwender sollen mehrere Auswahlmöglichkeiten für die Wiederherstellung erhalten. Dazu zählen die Wiederherstellung einer gesamten VM, einzelner Dateien oder Anwendungselemente. Das Ziel sind laut Hersteller möglichst geringe Wiederherstellungszeiten (Recovery Time Objectives, RTO) und damit minimale Unterbrechungen des Geschäftsbetriebs.
  • einheitliche Benutzerführung: Die leistungsfähige, Web-basierte Benutzeroberfläche sei speziell für Nutanix-Anwender entwickelt und im Interesse einer einfachen Bedienung an Prism, die Management-Oberfläche von Nutanix, angepasst worden.
  • Minimierung von Datenverlusten: Backups sollen sich direkt aus Nutanix-VM-Level-Snapshots erstellen lassen. So können Anwender Datensicherungen schneller, effizienter und damit häufiger durchführen, so Veeam. Zudem lassen sich auch die Sicherungsabstände (Recovery Point Objectives, RPO) reduzieren und das Risiko von Datenverlusten minimieren.

Weitere Informationen finden sich unter www.veeam.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.