VeloCloud Networks, Spezialist für Cloud-basierte SD-WANs, hat mit Outcome-Driven Networking einen neuen Ansatz zur Netzwerkautomation vorgestellt. Mittels der Prinzipien des SD-WANs soll dieser die Netzprozesse von Ende zu Ende orchestrieren und automatisieren und dadurch manuelle Prozesse entlasten.

Dabei nutze Outcome-Driven Networking Funktionen, die zur Bewältigung von Problemen wie CLI, komplexen Parametern selbst in grafischen Bedienoberflächen, manuellem Lernen oder gerätespezifischer Einstellungen dienen und die zu einem ineffizienten Betrieb und verfehlten IT-Zielen führen können. Unternehmen sollen mit der Plattform einen gewünschten Netzwerkstatus definieren, entsprechende Policies durchsetzen und verwalten sowie die Geschäftstätigkeit einfach in der Cloud oder dem Rechenzentrum skalieren können.

Definiere man beispielsweise eine Zielvorgabe wie den Zugang zu einer Anwendungsressource über einen präferierten Pfad, soll die Lösung die Netzwerkinfrastruktur jedes Standortes lernen und das benötigte Routing implementieren. Dabei erlaube sie nach Herstellerangaben nicht nur die Abstraktion bei der Programmierung, sondern implementiert automatisch die durchgängige Zielvorgabe mittels unterschiedlicher Konfigurationen abhängig von der Overlay-Rolle eines jeden Nodes sowie des erlernten externen Kontexts.

Die Plattform basiert nach Bekunden von VeloCloud auf einer Reihe von Schlüsselkomponenten. Abstraktion und Automation sollen die gewünschten anwendungsspezifischen Zielvorgaben des Netzwerkadministrators über die grafische Benutzerschnittstelle oder APIs in koordinierte Aktionen über mehrere Funktionen hinweg übersetzen. Die kontextbezogene Implementierung erreiche durchgängige Ergebnisse durch automatische Implementierung für jedes Gerät basierend auf dem Kontext und der Position jedes SD-WAN-Overlay-Nodes auf dem Campus oder in der Cloud. Eigenständiges Lernen und Adaptieren bietet laut Hersteller Transparenz sowie Analysen und soll die automatische Adaption von Konfigurationen und Policies abhängig von externen Netzwerkkonfigurationen und veränderten Bedingungen durchsetzen.

Als Schlüsselfunktionen von Outcome-Driven Networking nennt VeloCloud:

  • Gesicherte Anwendungsperformance: Sie soll die Leistung kritischer Anwendungen über jeden Transportweg mit einfacher Priorisierung für QoS, adaptive Steuerung und Wiederherstellung basierend auf Echtzeit-Bedingungen gewährleisten.
  • Einfache und sichere VPN: Automatisierte One-Click IPsec VPN mit PKI zu lokalen, Cloud- und Legacy-Destinationen.
  • Policy-getriebene Segmentierung: Einfache Erstellung netzweiter Segmente zur automatischen Isolierung von Traffic und Bereitstellung differenzierter Topologien und Anwendungsprioritäten je Segment.
  • Intelligentes Routing: Abstraktion komplexer Konfigurationen und Eliminierung aufwändiger Programmierung durch automatische Adaption auf Geräten im Netzwerk und gelernte Legacy-Konfigurationen.
  • Verteilte Service-Insertion: Einfache Anschaltung von Services virtuell in der Zweigstelle oder via Backhaul zum Rechenzentrum beziehungsweise Weiterleitung in die Cloud.
  • Zero-Touch-Betrieb: Einfache Aktivierung und einfacher Betrieb neuer Standorte zur Erzielung der Ergebnisse ohne manuelles Vorbereiten mittels Nutzung des Selbst-Lernens von Verbindungen und Profilen.

Weitere Informationen finden sich unter www.velocloud.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.