Verizon kombiniert künftig intern verfügbare Informationen über Bedrohungen (Threat Intelligence) mit Ergebnissen der Threat Intelligence Platform des Spezialisten Anomali. Mit dem neuen Threat Intelligence Platform Service will es der Netzbetreiber Unternehmen ermöglichen, Cyberbedrohungen besser aufzuspüren und wirkungsvoller zu bekämpfen.

Der neue Service kombiniert Einsichten zu Cyberbedrohungen, die Verizon in der elfjährigen Geschichte seines DBIR (Data Breach Investigations Report) zusammengetragen hat, mit Erkenntnissen zur Bedrohungslage aus dem hauseigenen Threat Research Advisory Center, das für das Bedrohungs-Monitoring innerhalb des gesamten globalen IP-Backbones von Verizon zuständig ist.

Diese Informationen zu Cyberbedrohungen stehen laut Verizon-Angaben über die Anomali Threat Platform bereit. Je nach Service-Level könne ein Unternehmen diese dann vor Ort von Consultants aus Verizons Professional-Services-Team analysieren lassen. Ziel ist es, Bedrohungen umgehend zu identifizieren und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Anomalis Threat Intelligence Platform dient dabei als Leitstand („Mission Control Center“), der automatisch Informationen zu Bedrohungen sammelt und für den Incident-Response-Prozess bereitstellt. Dies soll es Security-Teams erleichtern, rasch und effizient die Lage zu analysieren und entsprechend zu reagieren.

Verizons Threat Intelligence Platform Service soll ab Herbst 2018 weltweit per Abonnement zur Verfügung stehen. Je nach Bedarf könne ein Kundenunternehmen dann spezifische Service-Levels wählen.

Weitere Informationen finden sich unter www.verizon.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.