C-Micro von Dätwyler verspricht mehr Fasern und geringere Kosten

Höhere Faserdichte in Rohranlagen

29. Juni 2020, 12:30 Uhr   |  Jörg Schröper

Höhere Faserdichte in Rohranlagen
© Dätwyler

Mit den soeben vorgestellten C-Micro-Kabeln will Dätwyler Netzbetreibern die Möglichkeit bieten, die Faserdichte in Rohranlagen erheblich zu erhöhen.

Platzbedarf ist auch bei Kabelinstallationen ein wichtiger Faktor. Mit den soeben vorgestellten C-Micro-Kabeln will Dätwyler Netzbetreibern die Möglichkeit bieten, die Faserdichte in Rohranlagen erheblich zu erhöhen.

Die zunehmende Verdichtung in den Access-, City- und Weitverkehrsnetzen mache es notwendig, auf dem ohnehin begrenzten Raum noch mehr Glasfaserkabel zu installieren. Deshalb seien Produkte gefragt, die möglichst dünn sind und die Kosten, die bei Tiefbauarbeiten anfallen, reduzieren.

In den Kabeln des Typs „FO Outdoor wbKT C-Micro“ setzt Dätwyler daher eine OS2-Singlemode-Faser (gemäß G.652.D BLO) ein, die einen Durchmesser von nur 200 Mikrometern hat. Zuvor waren 250 µm der Standard. Durch die Verwendung dieser Fasern habe man die Kabeldurchmesser um rund ein Drittel reduziert, so der Hersteller. Für den Anwender heißt das: mehr Kabel und mehr Fasern installieren, ohne zusätzliche Rohre zu vergraben.

Die neuen, metallfreien Glasfaser-Außenkabel sind aktuell mit 72 Fasern erhältlich. Sie verfügen über verseilte Bündeladern mit trockenen Hohlräumen, sind demnach also leicht absetzbar und besonders montagefreundlich, wie Dätwyler verspricht. Außerdem lassen sie sich in bestehende Rohranlagen gut einblasen. Bei all diesen Vorteilen biete das C-Micro Anwendern die gleichen Leistungsmerkmale wie die bekannten Micro- und S-Micro-Kabel des Herstellers.

Weitere Informationen stehen unter www.cabling.datwyler.com/de zur Verfügung.

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