R&M: Schlüsselfertige PoP-Stationen in Betonbauweise und Multifunktionsgehäuse für Fiber-to-the-Home-Verkabelung

Planungsfreiheit für FTTH-Netzbetreiber

28. Mai 2021, 08:30 Uhr   |  Jörg Schröper

Planungsfreiheit für FTTH-Netzbetreiber
© R&M

R&M: Schlüsselfertige PoP-Stationen in Betonbauweise und Multifunktionsgehäuse für Fiber-to-the-Home-Verkabelung.

R&M, weltweit tätiger Schweizer Entwickler und Anbieter von Verkabelungssystemen für hochwertige Netzwerkinfrastrukturen mit Sitz in Wetzikon, will nach eigenen Angaben Betreibern von Breitbandnetzen eine größere Planungsfreiheit verschaffen. Auf der virtuellen Messe Anga Com Digitak 2021 zeigt der Verkabelungsspezialist daher, wie FTTH-Anbieter ihre Verteilerstandorte variabler nutzen und ausbauen können.

R&M präsentiert unter anderem die Gestaltungsmöglichkeiten einer neuen PoP-Glasfaserverteilstation in Betonbauweise. Der Hersteller bietet die PoP-Station schlüsselfertig an. Für Netzbetreiber wickelt R&M den Bau solcher FTTH-Verteilerstandorte komplett ab. Das Leistungsspektrum reicht von der individuellen Projektierung bis zur montagefertigen Auslieferung der Verteilerstation. Vor Ort seien nur die Kabel aus dem Erdboden in die Kabine zu ziehen und anzuschließen.

Als Beispiel für die ermöglichte Planungsfreiheit diene das optische Verteilergestell (ODF) mit Prime-Modulen. Ein neues Modell ermögliche ein Einzelfaser-Management. Damit können FTTH-Anbieter ihre Hautpverteiler anfangs exakt nach dem örtlichen Bedarf auslegen und später jederzeit spontan ausbauen, so das Versprechen. Dieser Ansatz ermöglicht es laut R&M, mit überschaubaren Investitionskosten zu planen. Netzbetreiber können schnell auf die lokale FTTH-Nachfrage oder technische Fortschritte reagieren und Breitbandnetze bedarfsgerecht skalieren.

Prime ist eine hochverdichtete Verteilerplattform, die sich bausteinartig bestücken, anpassen oder erweitern lässt. Bei maximaler Auslastung verbinden PRIME-Module in einem ODF bis zu 5.376 Glasfasern. Dies setzte neue Maßstäbe auf dem FTTH-Markt, so der Hersteller. Straßenkabinen und enge Gebäudekeller, Hauptverteiler, Central Offices und PoP-Standorte zählen zu den wichtigsten Einsatzorten der Prime-ODF-Racks.

Für den Bau der sogenannten Mini-PoP-Stationen – kleine Ortsvermittlungsstellen – präsentiert der Hersteller auf der der virtuellen Messe eine Familie von Multifunktionsgehäusen. Die Verteiler lassen sich für jedes Projekt individuell planen und konfigurieren. Dadurch lässt sich der Flächenausbau von FTTH-Netzen flexibler gestalten und örtlichen Bedingungen anpassen.

R&M hat nach eigenem Bekunden zudem das Portfolio der Hausübergabepunkte (APL/HÜP) erweitert und zeigt die zugehörige Produktpalette ebenfalls auf der Messe. Die Outdoor-Boxen der Polaris-Familie sollen Netzbetreibern helfen, die wachsende Zahl der Glasfaserkabel auf kleinstem Raum zu verbinden und zu administrieren. Die Boxen nehmen alles auf, was an oder in Kundengebäuden benötigt wird: Drop-, Teilnehmer- und Patch-Kabel, Faser- oder Bündeladerablagen, Module für Kassetten, Spleiß-, Splitter- und Patch-Verbindungen, so R&M. Mehrteilige Schlitzdichtungen sollen zudem das Einlegen der Glasfaserkabel erleichtern, denn diese müssen nicht mehr – wie bei herkömmlichen Boxen – durch die Dichtungen gefädelt werden.

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