Vertiv hat mit der Liebert EXS sein Portfolio an unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV) erweitert. Bei der Produktneuheit handele es sich um eine äußerst kompakte, monolithische und transformatorfreie USV, die eine hohe Dichte und maximale Wirkleistung bei Temperaturen von bis zu 40°C ermöglichen soll. Zudem lassen sich laut Hersteller mit der USV aufgrund ihres Wirkungsgrades von bis zu 96,2 Prozent im Doppelwandlerbetrieb die Gesamtbetriebskosten deutlich senken. In der EMEA-Region bietet Vertiv die USV zunächst in Ausführungen von 10 bis 20 kVA an.

Als Besonderheit der Liebert EXS nennt der Hersteller die geringe Stellfläche. Die kompakte Bauweise soll eine optimierte Batteriekonfiguration erlauben, da sie Platz für bis zu vier Batteriestränge hat. Externe Batteriegehäuse seien dadurch überflüssig, was die Installationskosten und den Platzbedarf insgesamt verringere. Nach Herstellerangaben ist das System für IT-Anwendungen konzipiert und in der Lage, verschiedene Sicherheitseinrichtungen gemäß DIN EN 50171 mit Strom zu versorgen. Das können beispielsweise Fluchtwegbeleuchtungen und Feuerlöschanlagen, Sicherheitssysteme im Transport- und Gesundheitswesen sowie im Einzelhandel und in Behörden sein.

Zudem lasse sich die Liebert EXS optional mit den herstellereigenen Life-Services ergänzen. Dabei handelt es sich um einen Ferndiagnose- und Überwachungsdienst, der frühzeitig auf kritische USV-Zustände und Toleranzprobleme hinweist. Auf diese Weise ist laut Vertiv eine proaktive Instandhaltung, schnelle Reaktionen auf Zwischenfälle und Problembehandlungen per Fernzugriff rund um die Uhr möglich. Außerdem lasse die DCIM-Plattform Trellis die einheitliche Optimierung der IT- und Anlageninfrastruktur von RZs in Echtzeit zu.

Weitere Informationen stehen unter www.vertivco.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.