Viavi Solutions stellte Anfang Oktober mit Observer 17.5 die neueste Version seiner Plattform zur Netzwerkanalyse vor. Der lösungsorientierte sogenannte End-User Experience Score soll die unüberschaubare Vielzahl von KPIs, mit denen Netzwerkarchitekten bislang arbeiten, ersetzen. Das Netzwerk-Team soll damit in den meisten Fällen in der Lage sein, auf ein Rätselraten in Fehlerbehebungsprozessen verzichten zu können. Dies ist offensichtlich nötig, denn laut Forrester Research bleibt ein Drittel aller Benutzerbeschwerden mehr als einen Monat oder sogar für immer ungelöst.

Die Viavi-Lösung sorge für eine Lösung des Problems. „Der Observer vereinfacht das Management und den Fehlerbehebungsprozess, indem er die Netzwerk- und Anwendungsleistung aus Benutzersicht in einem einzigen numerischen Wert beschreibt. Dazu werden intuitive Problembeschreibungen bereitgestellt und die Leistung visuell veranschaulicht“, erklärt David Eser, Sales Manager bei Softing IT Networks, dem exklusiven Distributor der Viavi-Lösungen in Deutschland. Mit Hilfe von adaptivem maschinellem Lernen entstehe ein einziger Index für jede beliebige Benutzertransaktion. Dabei durchlaufen hunderte Datensätze einen Algorithmus. Als Bestandteil investigativer Workflows können Netzwerkarchitekten Probleme so schneller untersuchen und für IT-Teams konkret und gefiltert nachweisen, so das Versprechen.

Um die Genauigkeit und Vollständigkeit der Leistungsanalysen in High-Speed-Netzwerkumgebungen zu gewährleisten, ist nun eine forensische Untersuchung von Schnittstellen bis 10, 40 und 100 GBit/s möglich.

Weitere Informationen stehen unter itnetworks.softing.com und www.viavisolutions.com zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.