VMware hat Erweiterungen seiner Hybrid-Cloud-Angebote angekündigt. Neuerungen gibt es bei Cloud Foundation, vCloud Director und CloudHealth, „VMware Cloud on AWS“ ist nun in drei zusätzlichen AWS-Regionen verfügbar.

Cloud Foundation dient dem Hybrid-Cloud-Betrieb durch Zusammenführung von Computing, Storage, Netzwerk und Cloud-Management. Version 3.7 soll auf Basis der HCI-Plattform (Hyperconverged Infrastructure) Dell EMC VxRail eine Hybrid-Cloud-Grundlage bieten. Cloud Foundation on VxRail enthält laut VMware gemeinsam mit Dell entwickelte Funktionen, um Betriebsabläufe zu rationalisieren, zudem ein durchgängiges Lifecycle-Management sowie Verbesserungen bei Leistung, Skalierbarkeit und Bedienung.

Die neue Version unterstütze die vollautomatisierte Nutzung der hauseigenen VDI-Lösung (VIrtual Desktop Infrastructure) Horizon 7. Sie ermögliche die komplette Infrastrukturautomation für Horizon-7-Umgebungen einschließlich der Installation von Horizon 7, App Volumes, User Environment Manager und Unified Access Gateway.

Cloud Foundation ist konzipiert als Basis für IaaS-Angebote von VMware und „VMware Cloud Verified“-Partnern sowie von „Managed SDDC as a Service“-Angeboten (Software-Defined Datacenter) für RZ- und Edge-Umgebungen. Auch „VMware Cloud on AWS“ basiert auf Cloud Foundation, für Vertrieb und Support sorgen dabei VMware und seine Partner. Das Angebot ist nun in zusätzlichen AWS-Regionen verfügbar: in Kanada (zentral), EU (Paris) und APJ (Singapur). Damit ist dieses Cloud-Angebot in 13 AWS-Regionen weltweit verfügbar. Laut VMware-Angaben gibt es inzwischen mehr als 60 Partner, die Managed Services für VMware Cloud on AWS entwickeln oder liefern, zudem seien 280 Anbieter als Kompetenzpartner zertifiziert.

Mit vCloud Director 9.7 liefere man Cloud-Providern ein zentrales, globales Cloud-Management, mehr Skalierbarkeit und verbesserte Service-Erweiterbarkeit. Die Plattform vereinheitliche das Management für Private Clouds und mandantenfähige Umgebungen eines Cloud-Providers. vCloud Availability 3.0 wiederum führe Onboarding-, Migrations- und Disaster-Recovery-Services für und zwischen mandantenfähigen Clouds zusammen.

CloudHealth wiederum soll es Anwenderunternehmen die übergreifende Zusammenarbeit ermöglichen. Laut VMware-Bekunden sind es bereits über 4.000 Teilnehmer. Mit der Lösung könne die Anwenderschaft intelligente Entscheidungen in Bezug auf Kostenplanung, Sicherheit und Steuerung treffen und ihre Multi-Cloud-Umgebungen besser an ihren Bedarf anpassen. Neue Funktionen verbessern CloudHealth nun laut VMware in puncto Kostensteuerung, Multi-Cloud-Reporting, Container-Cluster-Sichtbarkeit und in diversen weiteren Bereichen.

Weitere Informationen finden sich unter www.vmware.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.