IT-Management-Spezialist Solarwinds hat auf der VMware-Hausmesse VMworld in Las Vegas eine Reihe von Updates für die hauseigene Management-Plattform Orion und das darauf aufbauende System-Management- und APM-Portfolio (Application-Performance-Management) vorgestellt. Die Verbesserungen betreffen mehrere Lösungen, darunter Storage Resource Monitor, Virtualization Manager, Web Performance Monitor sowie Server & Application Monitor.

Zu den Aktualisierungen zählen laut Solarwinds-Angaben:

* Verbessertes Perfstack-Dashboard, um Anwendungsmetriken von der Web-Leistung bis hin zur Spindelleistung in Echtzeit anzuzeigen.
* Verbesserte Überwachung von IoT-Geräten (Internet of Things) inklusive Unterstützung von ARM-basiertem Linux im Überwachungs-Agent sowie Support für Raspberry Pi.
* Optimiertes Virtualisierungs-Management: Operations-Teams können gleichzeitig mehrere Empfehlungen basierend auf Verlaufstrends anwenden.
* Erweiterte Speicherüberwachung: Unterstützung von IBM DS 8xxx, IBM Flashsystem A9000 und A9000R, Netapp EF, Netapp AFF und EMV VMAX3; zudem gibt es Verbesserungen bei der Hardware-Integritätsüberwachung für Speichergeräte.
* Verbesserte Enterprise Operations Console für die vereinfachte Überwachung von Systemen und Anwendungen in mehreren Rechenzentren.
* Vereinfachtes Installationsprogramm für die Orion-Plattform zur schnelleren Installation und Inbetriebnahme der Überwachung. Zudem unterstütze die Plattform nun auch Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery.

Durch die neuesten Verbesserungen liefere man ein optimiertes applikationsbezogenes Performance-Management, so Solarwinds. So zeige beispielsweise das Appstack-Dashboard (siehe Bild) den Status aller abhängigen Infrastrukturkomponenten für eine bestimmte Anwendung in einer dynamischen Benutzeroberfläche an.

Die Orion-Plattform ist konzipiert als modulare, skalierbare und einheitliche Überwachungsplattform, die den Überblick über Anwendungs- und Infrastrukturleistung liefert. Die Plattform lässt sich um Zusatzlösungen erweitern, darunter Network Performance Monitor für die Optimierung der Netzwerk-Performance über den gesamten Netzwerkpfad vom Benutzer bis zum Server. DPA wiederum dient der Datenbank-Leistungsanalyse und dem schnellen Auffinden der Ursache von Datenbankengpässen.

Weitere Informationen finden sich unter www.solarwinds.com.

 

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.