Für Außenbereiche mit extremen Bedingungen wie Schnee, Regen oder Staub und anspruchsvolle topografische Gegebenheiten hat WachtGuard den neuen Access Point AP327X mit einem IP67-konformen Gehäuse vorgestellt.

Mit vier N-Steckern bietet die Lösung außerdem die Möglichkeit, flexibel Antennen einzusetzen, um die Leistung sowohl im 5- als auch im 2,4-GHz-Band zu erhöhen. Die Datenrate beträgt nach Herstellerangaben bis zu 867 beziehungsweise 400 MBit/s. Laut WatchGuard ist es so möglich, die Verfügbarkeit eines leistungsstarken WLANs auf Freiflächen von Schulen, in Warenlagern, Produktionsstätten, Einkaufszentren oder kommunalen Einrichtungen sowie an öffentlichen Hotspots bereitzustellen. Nutzer können so die geeignete Antenne für die jeweiligen Bedürfnisse auswählen, um die gewünschte WLAN-Reichweite in der Umgebung zu erlangen.

Der AP327X sei zudem Bestandteil des Trusted Wireless Environment. Dabei handelt es sich um ein Konzept des Herstellers für den Aufbau von WLAN-Umgebungen, die flexibel skalierbar sind, sich über die Cloud verwalten lassen und sicher sind, etwa weil sie gängige WLAN-Bedrohungen erkennen und verhindern können. Mit dem neuen Access Point will Watchguard dieses Konzept auch für den Außenbereich anbieten.

Als Produkteigenschaften des AP327X nennt der Hersteller:

  • Vier externe N-Antennenanschlüsse, die den Einsatz gerichteter oder omnidirektionaler Antennen je nach Bedarf ermöglichen.
  • Gehäuse, das gemäß der IP67-Zertifizierung rauen Bedingungen und Temperaturen von -40 °C bis 65 °C standhält.
  • Simultaner Dualband-Betrieb: 2×2 5 GHz- und 2,4 GHz-Funkmodule sollen Clients in beiden Netzen gleichzeitig mit Datenraten von bis zu 867 MBit/s beziehungsweise 400 MBit/s versorgen.
  • Radio Resource Management (RRM) im Cloud-Modus: Über eine dynamische Ressourcenverteilung optimiere der Access Point die WLAN-Performance und User Experience permanent.
  • Zwei Gigabit-Ethernet-Ports versetzen Netzwerkadministratoren in die Lage, zusätzlich einen Switch oder ein anderes Netzwerkgerät anzuschließen.
  • Cloud-basiertes Netzwerk-Baselining und Fehlerbehebung: Die WatchGuard Wi-Fi-Cloud legt nach Bekunden des Herstellers eine Netzwerk-Baseline fest und hebt Anomalien automatisch hervor, indem proaktiv Warnungen an Netzwerkadministratoren ausgelöst werden. Auf diese Weise lassen sich Probleme beheben, bevor Benutzer sie melden.
  • Die hauseigenen Access Points lassen sich außerdem problemlos in bestehende WLAN-Umgebungen integrieren: Konfiguriert als dedizierte WIPS-Sicherheitssensoren arbeiten sie mit bestehenden Access Points zusammen.
  • In Kombination mit der WatchGuard Wi-Fi Cloud und entsprechender Lizensierung („Secure Wi-Fi”- oder “Total Wi-Fi”-Lizenz) sollen Anwender neben dem Wireless Intrusion Prevention System (WIPS) von Echtzeitanalysen sowie wertvollen Engagement- und Marketing-Tools profitieren. Der AP327X ist laut Hersteller zudem jederzeit über eine Firebox mit Basic WLAN-Lizenz verwaltbar, der Funktionsumfang fällt hier jedoch geringer aus.

Weitere Informationen finden sich unter www.watchguard.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.