APC by Schneider Electric hat sein Portfolio im Bereich Micro-Datacenter (DC) erweitert. Die neuen Xpress-Modelle sollen eine schnellere und kostengünstigere Inbetriebnahme eines Micro-Datacenters im Edge-Bereich des Netzwerks oder in IoT-Anwendungen ermöglichen.

Die nach Kundenwunsch vorkonfigurierbaren und getesteten Systeme verfügen unter anderem über intelligente Stromverteilung (PDU) und ein integriertes USV-System mit 2N-Redundanz und 3 oder 5 kV Kapazität. Je nach gewünschter Ausführung überwacht eine Netbotz-Lösung mit dem Rack Monitor 250 und Türschaltersensoren die Temperatur und die Feuchtigkeit. Eine Key-Card-Funktion ermöglicht die Zugangskontrolle.

Verfügbar sind derzeit 19-Zoll-Schränke der Netshelter-SX-Reihe mit 24 oder 42 Höheneinheiten und einer Bautiefe von jeweils 1.070 Millimetern, die sich laut Hersteller auch für widrige Betriebsbedingungen eignen. Für 2018 ist eine weitere Variante mit 23 HE angekündigt.

Durch die Lieferzeit von zwei bis drei Wochen für das Plug-and-Play-System will Schneider Electric Komplexität und Kosten für den Betreiber im Vergleich zu herkömmlichen Installationen verkürzen. Da die Micro DC Xpress von führenden konvergenten und hyperkonvergenten IT-Herstellern – darunter Cisco und Nutanix – zertifiziert ist, können Anwender, Partner oder Integratoren ihr IT-Equipment vor dem sicheren Versand an den Einsatzort vollständig installieren, so Schneider Electric weiter.

Mit StruxureWare for Datacenters, der hauseigenen Infrastructure-Management-Lösung, lassen sich die Micro-DC-Xpress-Systeme zudem in ein größeres IT-Monitoring-System oder ein Remote-Management System eines Managed-Service-Providers integrieren und über die Cloud fernverwalten, um maximale Verfügbarkeit und Konnektivität zu gewährleisten.

Weitere Informationen stehen unter www.schneider-electric.de bereit.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.