Kaspersky Lab hat die nächste Produktgeneration seiner Lösung Endpoint Security for Business veröffentlicht. Das Flaggschiffprodukt für Unternehmen jeglicher Größe beinhalte eine Reihe neuer und verbesserter Funktionen, so der Sicherheitsanbieter. Die Lösung sei etwa durch „Adaptive Anomaly Control“ in der Lage, anomales Verhalten von Anwendungen und ungewöhnliches Nutzerverhalten zu erkennen und gegebenenfalls zu blockieren. Darüber hinaus umfasse die neue Version einen verbesserten Schutz vor Miner- und Netzwerkbedrohungen. Zudem soll Kaspersky Endpoint Security for Business jetzt durch eine Web-basierende Verwaltungskonsole sowie Funktionen zur Automatisierung von Administratoraufgaben punkten. Insgesamt erhalten IT-Sicherheitsteams dadurch mehr Kontrolle über alle in ihrer Unternehmensstruktur eingesetzten Endpoints, so Kaspersky weiter.

Mit zunehmender Größe eines Unternehmens steigt einerseits die Anzahl möglicher Cyberbedrohungen. Andererseits wird auch die Verwaltung der Infrastruktur komplexer, was wiederum die Angriffsfläche erweitert. Die neue Version von Kaspersky Endpoint Security for Business verbessert laut dem Anbieter daher die Prävention vor neuen Cyberbedrohungen. Bei der neuen Adaptive Anomaly Control handelt es sich um eine intelligente Komponente, die das Verhalten von Nutzern analysiert und sich deren Aktivitätsmuster „merkt“. Dies soll Aktionen blockieren, die nicht in das gewöhnliche Nutzungsschema passen. Der Prozess ist automatisiert, sodass IT-Sicherheitsadministratoren nötige Regeln nicht manuell konfigurieren müssen. Dies spare Zeit und reduziert das Risiko von Fehlalarmen.

Im Jahr 2018 verzeichnete Kaspersky Lab einen Anstieg der Angriffe durch Krypto-Miner mit mehr als fünf Millionen betroffenen Nutzern. Um zu verhindern, dass die Ressourcen von Unternehmen heimlich durch Mining-Malware genutzt werden, bietet die Web-Control-Funktion dedizierte Techniken zur Entdeckung und Blockierung von Krypto-Minern.

Kaspersky Endpoint Security for Business ermöglicht es zudem, Aufgaben wie beispielsweise Updates, die sonst manuelle Arbeit erfordern, zu automatisieren. Die Automatisierung von Software-Updates mit Vulnerability- und Patch-Management trage dazu bei, das Risiko einer Netzwerkpenetration durch veraltete Software zu reduzieren. Darüber hinaus werden alle neuen Versionen der Software automatisch auf allen Endgeräten bereitgestellt. Der Administrator muss lediglich die Lizenzvereinbarung genehmigen und annehmen

Weitere Informationen zu Kaspersky Endpoint Security for Business und den einzelnen Anwendungen finden sich unter www.kaspersky.de/small-to-medium-business-security.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.