Der Hersteller Wireless Netcontrol will mit seinem „Steady OS“-Konzept die Sicherheitslücke schließen, die seiner Meinung nach bei vielen modernen IT-Anwendungen das Betriebssystem darstellt. Denn das Betriebssystem, so der Hersteller, biete nicht erst seit Spectre und Meltdown Hackern und Schadprogrammen aus dem Internet verschiedene Möglichkeiten, um Schaden zu verursachen. Mit Steady OS will das Unternehmen dieser Gefahr eine in C programmierte, unveränderliche und nicht manipulierbare Betriebssoftware entgegenstellen.

Laut Wireless Control ermöglicht das modular aufgebaute Fernwirk- und Fernwartungssystem GO Serie Blueline zur Überwachung und Steuerung dezentraler Anlagen vollumfängliche Datensicherheit, da die Lösung keinen Zugriff auf interne Abläufe und Speicherdaten erlaube: Die GO-Zentrale verbinde sich ausschließlich mit dem voreingestellten Server und benötige auch keine Software-Updates.

Die Messwerte und Zustandsänderungen der Anlage des Betriebs erfassen Module mit verschiedenen digitalen oder analogen Ein- und Ausgängen und leiten diese an die Zentraleinheit weiter, so der Hersteller. Diese stehe im Kontakt mit der Datenbank des Anwenders, könne aber auch Meldungen per SMS an die zuständigen Personen versenden.

Wireless Netcontrol will das bestehende Angebot an GO-Modulen stetig erweitern. Derzeit sei es möglich, unterschiedliche Daten zu erfassen, etwa Zählerstände, Analogwerte oder Schaltzustände. Für Fernschaltaufgaben (Signalpegel, aber auch 230 V AC) stehen laut Hersteller ebenfalls GO-Module zur Verfügung, sodass das Gesamtsystem für alle Aufgaben der Fernwartung gerüstet sei.

Durch den modularen Aufbau des Systems und das Spektrum an Möglichkeiten zur Datenübertragung will das Unternehmen nach eigenen Angaben sicherstellen, dass das System nur das leistet, was für die Aufgabenstellung wirklich gebraucht wird.

Weitere Informationen finden sich unter www.wireless-netcontrol.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.