Mit der neuen Version 7 seiner IT Resilience Platform verfolgt Zerto nach eigenen Angaben einen komplett neuen Ansatz. So vereine die aktualisierte Lösung Disaster Recovery und Backup, sodass sie in der Lage ist, herkömmliche Backups durch automatisierte, kontinuierliche Datensicherung mit Journaling-Technik sowohl für die kurz- als auch für die langfristige Datenaufbewahrung zu ersetzen. Anwender sind so laut Hersteller in der Lage, virtualisierte Applikationen und VMs in Intervallen im Sekundenbereich mit CDP (Continuous Data Protection) bis 30 Jahre ohne zusätzlichen Overhead zu sichern.

Da viele Unternehmen zunehmend auf die Cloud setzen und zudem immer komplexere und ständig verfügbare Anwendungen für ihre Geschäftsanforderungen benötigen, stoßen herkömmliche Backup-Produkte laut Zerto hinsichtlich Geschwindigkeit, Performance, Verfügbarkeit und Datenaufbewahrung an ihre Grenzen. Mit der neuen Version seiner Plattform will der Hersteller gegensteuern. So vereine Zerto 7 Notfallwiederherstellung, Backups und Cloud-Mobilität auf sich, sodass Unternehmen bislang isolierte Prozesse miteinander kombinieren können. Dies steigere die Leistung und treibe die IT-Transformation an.

Als Hauptmerkmale der neuen Version nennt der Hersteller:

  • Das Elastic Journal verbinde die granulare Journaling-Technik mit Langzeit-Repositories und schaffe so eine kontinuierliche Zeitleiste von Wiederherstellungspunkten mit intelligenten Index- und Suchfunktionen für die Wiederherstellung von Daten, Dateien oder VMs ab einem beliebigen Zeitpunkt,
  • Datensicherungs-Workflows zur Automatisierung der Wiederherstellung zu einem beliebigen Zeitpunkt über mehrere VMs hinweg, was die Anwendungskonsistenz für die kurz- und langfristige Datenaufbewahrung sicherstellen soll,
  • integrierte Unterstützung für Purpose Built Backup Appliance (PBBA), wie etwa Exagrid, mit neuer lokaler Unterstützung für NFS- und SMB-Ziele,
  • Einstellungen für Aufbewahrungsrichtlinien für tägliche, wöchentliche und jährliche Zyklen zum Kopieren der Wiederherstellungsdaten in kosteneffiziente LTR-Repositories,
  • Scale-out-Architektur zur Beschleunigung der Anwendungswiederherstellung für Microsoft Azure,
  • automatische Verschlüsselung im Ruhezustand nach der Wiederherstellung von EC2-Instanzen beim Schutz von Arbeitslasten auf Amazon EC2 sowie
  • zuverlässige Ressourcenplanung und Modellierung von „Was wäre wenn“-Szenarien innerhalb von Zerto Analytics, das ununterbrochen Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen über lokale Umgebungen, Public Clouds, Private Clouds und Hybrid Clouds hinweg überwacht.

Weitere Informationen stehen unter www.zerto.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.