Mit der Version 7.5 der IT-Resilienz-Lösung Zerto baut der gleichnamige Hersteller nach eigenen Angaben die Integrationen mit Technologiepartnern weiter aus und führt neue Sicherheitsfunktionen sowie weiterführende Analysen für die Berichterstellung, Planung und Anpassung von Disaster Recovery (DR) ein.

Bei den zusätzlichen Integrationen in Microsoft Azure handelt es sich laut Zerto um Erweiterungen für bestehende sowie neue Funktionen:

  • Unterstützung für Azure Managed Disks: Failback zwischen Azure Managed Disks und der Cloud (SSD Premium, SSD Standard und HDD Standard),
  • weitere Integration in Azure VM Scale Sets zur Unterstützung von fortlaufender Replikation und Wiederherstellungs-Workflows,
  • Workload-Mobilität und Tests für Azure in allen Azure-Regionen,
  • Unterstützung für Managed Service Identity (MSI) in Azure Active Directory: Anwender von Zerto und Microsoft Azure sollen sich jetzt über die Microsoft Managed Service Identity (MSI) bei Azure-Services authentifizieren und ihre Anmeldeinformationen sichern können, und
  • Integration in die Azure VMware Solution (AVS) von CloudSimple: Nutzer der Lösung seien jetzt in der Lage, DR- und Aufgaben für Daten- und Andwendungsmobilität für lokale VMware-Umgebungen mit Azure VMware Solution (AVS) zu, von und innerhalb von Azure oder auch nativ zu Azure zu übertragen.

Darüber hinaus umfasst die neue Version eine vollständige Integration in HPE StoreOnce Catalyst mit quellseitiger Deduplizierung für eine effizientere Nutzung von Speicher- und Netzwerkressourcen. Dies soll die Effizienz und Flexibilität für Benutzer verbessern, die HPE StoreOnce als Langzeitspeicher verwenden möchten, um DR und Backup zu konsolidieren.

Des Weiteren hat Zerto seine Zusammenarbeit mit VMware ausgebaut und ist dem VAIO-Programm (vSphere APIs for I/O Filtering) beigetreten, das die Unterstützung von sicherem Systemstart und SPBM (Storage Policy Based Management) ermöglichen und eine Datensicherung für hochsichere Umgebungen bieten soll. Ebenso unterstützt Version 7.5 nach Herstellerbekunden neben Managed Service Identity (MSI) in Azure Active Directory auch Identity and Access Management (IAM) in AWS.

Das Release bietet außerdem folgende Neuerungen für Zerto Analytics:

  • Wahl der Journalgröße im Hinblick auf die Speicherkapazität: Diese neue Funktion im Resource Planner helfe dem Benutzer, den Speicherplatzbedarf schnell zu erkennen und mit dem Zeitraum auszutarieren, für den Daten gesichert werden,
  • Durchsatzdiagramme: Im Resource Planner können Nutzer nun den Durchsatz für die ausgewählte Gruppe von VMs im Zeitverlauf einsehen, um die I/O-Trends zu identifizieren und ihren Wiederherstellungsstandort richtig zu dimensionieren, und
  • Kontrolle der Speicher- und Netzwerknutzung durch den Cloud-Service-Provider (CSP): CSPs und Unternehmen können die Speicher- und Netzwerknutzung durch einzelne Benutzer überwachen. Provider können jetzt den gesamten Speicherverbrauch und die Netzwerknutzung von Standort zu Standort oder den gesamten ausgehenden Datenverkehr von einem Standort aus verfolgen, so der Hersteller.

Weitere Informationen finden sich unter www.zerto.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.