Der Carrier-Ausrüster Adva Optical Networking aus Martinsried bei München hat den NFV-Spezialisten (Network Functions Virtualization) Overture Networks übernommen. Mit dem Schritt erweitert Adva sein Portfolio an Cloud-Zugangslösungen: Man biete Kommunikationsdienstleistern jetzt eine vollständige NFV-Architektur, die programmierbare Hardware, umfassende Software und Komplettlösungen zur Orchestrierung enthält, so Adva. Dies sei entscheidend für Cloud-Provider, wenn sie flexible Cloud-Zugangsinfrastrukturen entwickeln, um schnell auf neue Geschäftsanforderungen reagieren zu können.

 

Laut Brian Protiva, Vorstandsvorsitzender von Adva Optical Networking, „entsteht ein komplettes Lösungspaket, das alle relevanten Anwendungen wie Business Ethernet für Geschäftskunden, die Anbindung von Mobilfunkbasisstationen sowie Reseller-Lösungen für Netzbetreiber abdeckt.“ Zudem erweitere Adva seine hybriden NFV-Lösungen durch Overtures NFV- und Orchestrierungslösungen. „Damit können sich Netzbetreiber die Lösung zusammenstellen, die am besten zu ihren Plänen passt“, so Protiva.

 

Die Übernahme von Overture durch Adva vereine zwei der branchenweit größten Hersteller von CE-Zugangslösungen (Carrier Ethernet), so Adva. Die Akquisition ergänzt Advas Produktfamilie FSP 150 um eine Ethernet-over-Copper-Lösung, ein programmierbares White-Box-Netzabschlussgerät (Network Interface Device, NID), ein virtuelles NID (VNID) und eine Komplettlösung zur Orchestrierung. Dadurch kann Adva nun CE-basierte Cloud-Dienste in einer hybriden NFV-Umgebung ebenso liefern wie als NFV-Pure-Play-Lösungen. Dies sei ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche, so der Netzwerkausrüster.

 

Weitere Informationen finden sich unter www.advaoptical.com.

 

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Adva hat sein Portfolio um die NFV-Lösungen von Overture ergänzt. Bild: Adva Optical Networking