Arcserve hat mit UDP Cloud Direct einen neuen Cloud-Dienst für mittelständische Unternehmen vorgestellt. Dabei handele es sich um eine Disaster Recovery as a Service (DRaaS)- und Backup as a Servie (BaaS)-Lösung. Nach Bekunden des Anbieters von Datensicherungs- und Wiederherstellungssoftware soll der Dienst es Unternehmen ermöglichen, das Risiko eines Datenverlustes möglichst gering zu halten. Ebenso sei die Lösung in der Lage, Wiederherstellungspunkte abzurufen, die nur wenige Minuten zuvor erstellt wurden.

Mit dem neuen Service will Arcserve außerdem über die bloße Datenwiederherstellung hinausgehen. Als Kernfunktionen nennt der Hersteller unter anderem Near-Zero-Wiederherstellungspunkte für alle Bereiche. Daten, Systeme und Applikationen sollen innerhalb von Minuten wieder verfügbar sein. RTOs (Recovery Time Objective) von unter fünf Minuten und Cloud-RPOs (Recovery Point Objective) von unter 15 Minuten sind laut Hersteller kein Problem. Zudem gewährleisten wiederholte, automatisierte Überprüfungen der Backups die vollständige, fehlerfreie Wiederherstellbarkeit der Daten, Systeme und Anwendungen aus der Replikation. Außerdem unterstützt der Service sämtliche Plattformen für den Mittelstand, von Hypervisoren sowie Cloud- und On-Premise-Systemen.

Die Bedienung hat Arcserve nach eigenen Angaben einfach gehalten und erfolgt durch den Anwender selbst. Dieser könne die Lösung innerhalb weniger Minuten installieren und konfigurieren, unabhängig von der Komplexität der Netzwerke. Backups lassen sich über eine einzige Web-basierte Konsole starten.

Der Wiederherstellungsprozess soll zudem nach dem Eintreten zahlreicher vordefinierter Ereignisse starten. Ein inkrementeller Failback erlaube es, Systeme in der Cloud weiter zu betreiben, während ein sequentieller Failback nahtlos im Hintergrund ablaufe. Das Umschalten zwischen Cloud und lokaler Umgebung soll innerhalb weniger Minuten erfolgen.

Da es sich bei der Backup-to-Failback-Lösung um einen puren Cloud-Service handele, sei keine Appliance für den Betrieb notwendig. Die Daten werden direkt in, aus und zwischen Cloud-Sicherungsorten übertragen, so Arcserve.

Weitere Informationen finden sich unter www.arcserve.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.