Die Anzahl von smarten Geräten in Privathaushalten steigt. So gehen beispielsweise die Marktforscher von Gartner davon aus, dass die Anzahl von Laptops, PCs, Smartphones, Tablets, Babyphones, Smartwatches oder smarter Thermostate bis 2020 von 8,4 Milliarden auf voraussichtlich 20,4 Milliarden steigen wird. Diese, so warnt Avira, bieten häufig nur eine eingeschränkte Gerätesicherheit, etwa weil sie über fest vorgegebene oder nur schwer zu ändernde Passwörter und undurchsichtige Update-Richtlinien verfügen. Häufig berücksichtigen sie auch nicht die Privatsphäre der Anwender, weil sie große Datenmengen – oftmals zudem unverschlüsselt – über das physische und Online-Leben der Nutzer versenden. Außerdem sei oft nicht klar, mit wem ein smartes Gerät interagiert und Daten austauscht und ob diese persönlichen Daten möglicherweise über den erforderlichen Funktionsumfang des Geräts hinausgehen.

Aus diesen Gründen hat Avira mit SafeThings nun einen Router vorgestellt, der die Smart-Home-Geräte und das digitale Leben seiner Nutzer sichern soll. Dazu setzt der Hersteller KI- und ML-Techniken ein (künstliche Intelligenz; maschinelles Lernen), um auch fortgeschrittenen Sicherheitsproblemen begegnen zu können.

SafeThings sei mit einer Musteridentifizierungssoftware ausgestattet, die ungewöhnliches Verhalten von smarten Geräten erkennt, ohne die normale Funktionalität der Geräte dabei einzuschränken. So sollen Cyberangriffe, unbefugter Fernzugriff, schädliche Software und andere Bedrohungen schnell zu erkennen sein. Über die dazugehörige App sollen Anwender direkten Zugriff auf alle angeschlossenen Geräte im Heimnetzwerk erhalten und den Sicherheitsstatus jedes Geräts direkt einsehen können.

Weitere Informationen stehen unter www.avira.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.