Betriebsschließungen zwischen Weihnachten und Neujahr gehören in den USA zu einer gebräuchlichen
Sparmaßnahme, aber meist sind es kleinere Unternehmen, die zu dieser Maßnahme greifen. Nun plant
aber auch Netzwerkmarktführer Cisco, seine Mitarbeiter zum Jahresende vier Tage in Zwangsurlaub zu
schicken. Das berichtet USB-Analyst Nikos Theodosopoulus.

Danach sollen alle Büros in den USA und Kanada vom 29. Dezember bis zum 2. Januar geschlossen
bleiben. Mit diesen Schließungen sollen eine Milliarde Dollar Betriebskosten eingespart werden.

Offiziell hat Cisco dieses Vorhaben noch nicht bestätigt, doch Cisco-Chef John Chambers hatte in
einem Gespräch mit Analysten Anfang des Monats angekündigt, dass man „erhebliche Einsparungen an
den Betriebskosten vornehmen muss“. Grund dafür seien die neuen veränderten wirtschaftlichen
Verhältnisse bei den Cisco-Kunden, vor allem bei den Finanzinstituten.

Nach dem Platzen der Dotcom-Blase vor sieben Jahren haben viele Unternehmen zwischen Weihnachten
und Neujahr den Betrieb eingestellt, doch es ist jetzt das erste Mal, dass Cisco zu solchen
Maßnahmen greift.

Harald Weiss/wg

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