Digital-Workspace-Spezialist Citrix erweitert seine Lösung namens „Workspace“ um neue Funktionen, die Störungen der Arbeitsabläufe minimieren und den Endanwender produktiver machen sollen. Dazu zählen ein intelligenter Feed nach Social-Media-Art anstelle des klassischen Desktop-Interfaces, Micro-Apps zur leichteren Erledigung anstehender Arbeitsschritte, die Automation wiederkehrender Routinetätigkeiten und Machine-Learning-basierte personalisierte Workflows. Damit setzt Citrix nun seine Vision eines „intelligenten Workspaces“ in die Praxis um, die der Anbieter im Mai auf seiner Hausmesse Synergy vorgestellt hatte (LANline berichtete).

Ein wichtiger Baustein von Citrix Workspace sind sogenannte Micro-Apps (Mikroanwendungen): Im Interface ersetzen kleine „Anwendungsschnipsel“ den Zugriff auf die oft sehr umfangreichen Business-Anwendungen. Das Ziel: Der Endanwender soll nicht für eine simple Tätigkeit – und das heißt oft: für nur einen Klick auf „OK“ oder eine einzelne Dateneingabe – eine ausgewachsene Business-Applikation öffnen müssen. Stattdessen enthält der Workspace-Feed die naheliegenden Handlungsoptionen, sodass der Endanwender idealerweise direkt aus dem Feed heraus den anstehenden Arbeitsschritt erledigen kann.

Zu diesem Zweck bietet Workspace Integration in die verbreitetsten Geschäfts- und SaaS-Anwendungen. Dazu zählen SAP Ariba, Concur und SuccessFactors, Microsoft Dynamics, Power BI und Teams, Googles G-Suite (Drive, Calendar und Directory), Salesforce, Workday, Atlassian (Jira), Zendesk und ServiceNow. Die über 100 vorkonfigurierten Micro-Apps sind, wie Citrix auf Nachfrage von LANline erklärte, nicht nur auf Englisch, sondern auch in weiteren wichtigen Sprachen erhältlich, darunter auf Deutsch.

Mit den neuen Funktionen kann eine IT-Organisation nun laut Citrix-Bekunden aus einer übersichtlichen Oberfläche heraus sich wiederholende Aufgaben automatisieren und einfache Schritt-für-Schritt-Abläufe schaffen, um den Endanwendern die Ausführung alltäglicher Aufgaben zu erleichtern, beispielsweise Spesenabrechnungen, Urlaubsanträge oder Bestellungen. Zugleich könne man personalisierte Workflows aufbauen, die sich an individuellen Ansprüchen der Mitarbeiter orientieren, und die Aufgaben mit Kontext und relevanten Informationen anreichern, um dem Endanwender Zeit zu sparen. Des Weiteren könne das IT-Team Citrix Workspace Intelligence auch mit älteren, selbst entwickelten Systemen verbinden und Micro Apps mit Low-Code-Tools einfach selbst erstellen, einschließlich automatisierter Abläufe.

Weitere Informationen finden sich unter www.citrix.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.