Ctera, ein Anbieter von „Edge to Cloud“-File-Services, hat seine Gerätefamilie um neue Edge-Filer erweitert. Die neuen Lösungen der HC-Serie sollen eine lokale Speicherkapazität von bis zu 96 TByte und 10GbE-Schnittstellen bieten, All-Flash-Optionen unterstützen und es erlauben, mehrere virtuelle Maschinen auf demselben Geräte laufen zu lassen.

Die Cloud-fähigen Filer des Herstellers sollen es Großunternehmen ermöglichen, veraltete File-Server und NAS-Systeme zu ersetzen. Indem man bestehende, freigegebene Dateien über ein WAN-beschleunigtes Protokoll auf ein globales System (eine virtuelle Private Cloud) migriere, sorge man für einen nahtlosen und sicheren Wechsel in die Cloud, während die Kontrolle über die Speicherorte der Daten erhalten bleibt, so Ctera weiter.

Als Hauptmerkmale der neuen Produktfamilie nennt der Hersteller:

  • bis zu 96 TByte Rohspeicherkapazität,
  • All-Flash-Option,
  • Cloud-Tiering im PByte-Bereich für jede beliebige öffentliche oder private Clouds,
  • 10GbE-Schnittstellen mit Glasfaser und Kupfer,
  • Möglichkeit, mehrere virtuelle Maschinen auf derselben Appliance laufen zu lassen,
  • hohe Verfügbarkeit und Data Recovery sowie
  • weltweiter 24/7-Vor-Ort-Support für Großunternehmen.

Die Edge-Filer sollen die Datenspeicherung, die Zusammenarbeit und das Backup über verschiedene Standorte hinweg in einer einzigen Lösung vereinen. Dabei bieten die Filer einen lokalen Zugriff auf eine unbegrenzte Zahl an Cloud-basierten Daten, während Änderungen kontinuierlich mit einem globalen Dateisystem synchronisiert werden, so der Hersteller.

Die neue HC-Serie ist als 1HE-System (Höheneinheit) mit vier Einschüben oder als 2HE-System mit zwölf Einschüben erhältlich. Weitere Informationen finden sich unter www.ctera.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.