Für kleinere und mittlere Unternehmen, die eine steigende Nachfrage nach mehr Bandbreite in ihrem Drahtlosnetz haben, hat D-Link mit dem DWL-8620AP (siehe Bild oben) und dem DWL-8620APE zwei neue Access Points (APs) vorgestellt. Beide Modelle funken laut Hersteller über 802.11ac Wave 2 und sollen gemeinsam mit der MU-MIMO-Technik eine Übertragungsleistung von bis zu 2.533 MBit/s ermöglichen können.

Um die kombinierte Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 2.533 MBit/s zu erreichen, ist der DWL-8620AP mit vier internen und der DWL-8620APE mit vier abnehmbaren Rundstrahlantennen ausgestattet. Des Weiteren unterstützen beide Modelle Link-Aggregation, so der Hersteller weiter. Ebenso sei es möglich, die zwei im Gerät vorhandenen Gigabit-Ports zusammenzulegen, um den Datendurchsatz eines Access Points entsprechend zu maximieren. Beide APs unterstützen die 4×4-MU-MIMO-Technik. Der Betrieb ist laut D-Link im Stand-Alone-Modus oder über zentral über den hauseigenen Wireless Controller möglich.

Mithilfe der Unified Wireless-Controller des Herstellers lasse sich die WLAN-Abdeckung der Access Points automatisch verwalten. Dabei stelle das Funkfrequenz-Ressourcen-Management die bestmögliche Signalqualität für WLAN-Clients bereit. Darüber hinaus sollen beide Modelle mögliche Interferenzen verringern. Bemerken die Access Points einen Nachbar-AP, wählen sie laut Hersteller automatisch einen freien Funkkanal. Sollte sich ein benachbarter AP auf demselben Kanal befinden, passen der DWL-8620AP und der DWL-8620APE automatisch ihre Sendeleistung an, so D-Link weiter. Kommt es zu einem Ausfall eines Access Points, erhöhen die anderen Geräte nach Herstellerbekunden ihre Sendeleistung, um den Ausfall zu kompensieren.

Zum weiteren Funktionsumfang der beiden Modelle gehören zudem QoS (Quality of Service), Band Steering, Airtime Fairness und Fast Roaming, das ein lückenloses Surfen zwischen verschiedenen APs ermöglicht.

Sowohl der DWL-8620AP und der DWL-8620APE eignen sich für die Montage an der Decke oder an der Wand, so D-Link. Dank PoE (Power over Ethernet) sei ebenso eine Positionierung in Bereichen ohne Steckdosen möglich.

Weitere Informationen stehen unter www.dlink.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.