Draka präsentiert auf der diesjährigen IBC die UHD-Kabelserie (Ultra High Definition) zur Übertragung von 4K-Signalen. Außerdem stellt der Kabelproduzent das gesamte Spektrum an Koaxialkabeln für die Übertragungsstandards 1080i, 720p und 1080p aus. Die internationale Messe für Funk, Film und Fernsehen findet vom 14. bis 18. September in Amsterdam statt.

Den „Broadcast-Standard der Zukunft“ will der Hersteller nach eigenen Angaben mit seiner UHD-Serie für 4K-Anwendungen zeigen. Gemäß SMPTE ST 2082 überträgt das Format 4K-Videosignale mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel und einem Datenstrom von 12 GBit/s. Dies entspricht einer halben Clock-Frequenz von 6 GHz. Die Norm sieht außerdem eine maximal erlaubte Dämpfung von 40 dB vor. Basierend auf diesen Vorgaben hat Draka Koaxialkabel für 4K-Anwendungen entwickelt.

Die neue UHD-Serie umfasst beispielsweise das UHD50 und UHD100. Bei der Entwicklung der neuen Serie legte der Hersteller, wie er betont, großen Wert darauf, die Anforderungen der Ü-Wagenhersteller zu berücksichtigen – beispielsweise das Einhalten der äußeren Kabel-Durchmesser von 4,5 und sieben Millimeter. Draka erreichte dies durch höhere Verzellung des Dielektrikums und einem versilberten und optimierten Innenleiter.

Die Besucher haben außerdem die Gelegenheit, sich am Messestand über das gesamte Portfolio an Koaxialkabel für 1080i-, 720p- und 1080p-Videosignale zu informieren. Beispielsweise über das Kabel 0.6/2.8AF, das typischerweise in der Infrastruktur von Ü-Wagen eingesetzt wird und eine Kabellänge von bis zu 90 Metern ermöglicht.

Weitere Informationen gib es unter www.prysmiangroup.com und show.ibc.org/.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.