Windcloud realisiert komplett grünes RZ mit Dell-Lösungen

CO2-neutrales Rechenzentrum

24. Februar 2021, 12:30 Uhr   |  Jörg Schröper

CO2-neutrales Rechenzentrum
© Windcloud

Der RZ-Anbieter Windcloud verfolgt nach eigenem Bekunden die Vision einer kohlendioxidfreien Zukunft digitaler Infrastrukturen und hat ein CO2-neutrales Rechenzentrum geschaffen. Dabei kommen Lösungen von Dell Technologies zum Einsatz.

Der RZ-Anbieter Windcloud verfolgt nach eigenem Bekunden die Vision einer kohlendioxidfreien Zukunft digitaler Infrastrukturen und hat ein CO2-neutrales Rechenzentrum geschaffen. Dabei kommen Lösungen von Dell Technologies zum Einsatz.

Das Rechenzentrum von Windcloud im nordfriesischen Enge-Sande sei ein beeindruckendes Beispiel für nachhaltige Innovation. Es werde zu einhundert Prozent mit physikalisch grünem Strom versorgt, der zu 98 Prozent aus lokaler Windenergieerzeugung stammt. Mit diesem RZ biete das Unternehmen leistungsstarke, hochverfügbare und DSGVO-konforme Cloud- und Colocation-Services.

Das Cloud-Angebot von Windcloud umfasst Infrastructure as a Service und Cloud-Storage. Die zugehörige IT-Umgebung basiert auf Lösungen von Dell Technologies und umfasst Dell EMC PowerEdge Server, Dell EMC Networking Switches und Dell EMC Storage Arrays.

Für Dell als IT-Partner habe man sich aufgrund der innovativen, hochleistungsfähigen Lösungen des Unternehmens und seinem Bekenntnis zur Nachhaltigkeit entschieden, so Windcloud. Dieses Bekenntnis sei ein Kernbestandteil des Geschäftsmodells von Dell Technologies und sei auch im Social-Impact-Plan des Unternehmens und seinen Nachhaltigkeits- und CSR-Zielen bis zum Jahr 2030 klar formuliert.

„Die Tatsache, dass Nachhaltigkeit fest in der Unternehmenskultur von Dell Technologies verankert ist und von den Mitarbeitern mit Enthusiasmus gelebt wird, spielte bei der Entscheidung eine ausschlaggebende Rolle“, sagt Wilfried Ritter, Geschäftsführer und Mitgründer von Windcloud. „Das Unternehmen teilt unsere Vision einer nachhaltigen IT. Das beginnt bei der Verwendung von recycelten und nachwachsenden Materialien einschließlich Ozeanplastik für Verpackungen und setzt sich mit einem nachhaltigen Design der Produkte fort.“

Die von Windcloud eingesetzten Server lassen sich mit Frischluft kühlen, die von außerhalb des Gebäudes angesaugt wird. Separate Kühlsysteme wie etwa Klimaanlagen sind dadurch überflüssig. Mit der Abwärme der Server beheizt Windcloud ein Gewächshaus mit Mikroalgen auf dem Dach des Rechenzentrums, deren Verkauf als Nahrungsergänzungsmittel ein Partnerunternehmen übernimmt.

„Durch die Frischluftkühlung der Server von Dell Technologies können wir unsere Cloud-Infrastruktur extrem energieeffizient betreiben. Das hilft uns maßgeblich dabei, unsere geschäftlichen Ziele zu erreichen“, erläutert Ritter. Als nächstes plane Windcloud auf einem ehemaligen Militärgelände im nordfriesischen Bramstedtlund den Ausbau seines Konzepts auf einen industriellen Maßstab. In den leerstehenden Hangars sollen neue Rechenzentren entstehen. Die Nachnutzung der Abwärme wird Windcloud mit einem Gewächshaus zwischen jeweils zwei Hangars realisieren. Geplant ist, am neuen Standort eine IT-Last von einem Megawatt zu erreichen – und damit einen Maßstab, der signifikant zum Klimaschutz beitragen soll. Auch an den neuen Standorten will Windcloud Lösungen von Dell.

„Nachhaltigkeit hat heute für viele Unternehmen hohe Priorität. Die Führungsrolle spielen dabei aber die Unternehmen, die Nachhaltigkeit in ihr Geschäftsmodell integrieren“, sagt Stéphane Paté, Senior Vice President und General Manager bei Dell Technologies Deutschland. Deshalb sei es äußerst wichtig, dass Unternehmen wie Windcloud demonstrieren, wie sich Umweltschutz und Profitabilität miteinander vereinbaren lassen.

Weitere Informationen stehen unter www.windcloud.de und www.dell.de zur Verfügung.

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