Extreme Networks hat eine Reihe von Neuerungen aus dem Switching-Bereich vorgestellt, darunter auch eine Lowend-Switch-Familie, mit der der Anbieter seinen Einzugsbereich nach unten hin abrundet. Ähnliche Schritte in Richtung Lowend haben jüngst auch HP Procurve mit den Serien 1400 und 1700 sowie Foundry mit der Fastiron-LS-Familie unternommen. Vorgestellt hat Extreme außerdem die Version 12.0 des Betriebssystems Extreme XOS, eine Erweiterung der Wireless-Plattform und ein neues Tool zum Policy-Management.

Die Fixed-Configuration-Switch-Familie Summit X250 umfasst Fast-Ethernet-Switches mit 24 oder 48 Ports. Laut Hersteller bieten die Geräte Line-Rate-Performance, niedrige Latenzzeiten und Power over Ethernet an jedem Port. Das modular aufgebaute Betriebssystem Extreme XOS kommt in allen Gerätefamilien des Anbieters zum Einsatz, also für die großen Black Diamonds wie auch für den Summit X250. In Version 12.0 bietet Extreme XOS nun die „Summitstack“ genannte einheitliche Verwaltung von bis zu acht Fixed-Configuration-Switches als einzigem Switch. Dieses Virtual Stacking ist laut Hersteller sehr flexibel und unterstützt diverse Datengeschwindigkeiten, Port-Dichten, Medientypen, Stromversorgungen und Switch-Designs. Aufgrund kurzer Wiederherstellungszeiten eigne sich Summitstack auch für IP-Konvergenzlösungen.

Die Switch-Verwaltungslösung Epicenter Management Suite umfasst jetzt einen so genannten Universal Port Manager. Er soll es Administratoren ermöglichen, Switch-Policies über deren gesamten „Lebenszyklus“ hinweg effizient zu verwalten. Das Universal Port Framework automatisiere dabei auf der Basis von LLDP und 802.1X die Erkennung und Aktivierung von Benutzern und Geräten.

Erweitert hat Extreme zudem die WLAN-Lösung Summit Wireless Mobility (WM) Platform. Hinzugekommen sind der Summit WM200 zur Anbindung von 50 bis maximal 100 Altitude 350-2 Access Points und der WM2000 für bis zu 200 Access Points. Die WM-Plattform erlaubt das einheitliche Policy- und Security-Management der Wired- und Wireless-Anschlüsse über eine gemeinsame Konsole.

Der Summit X250 kostet in der 24-Port-Variante ab 2096 Dollar und in der 48-Port-Version ab 3147 Dollar. Der Summit WM200 kostet 17.885 Dollar, der Summit WM2000 34.665 Dollar. Der Universal Port Manager ist als Advanced Upgrade zu Epicenter erhältlich.

LANline/wg