Industrie 4.0, digitaler Wandel, Blockchain und Co. sind Begriffe, die derzeit in nahezu allen Branchen der deutschen Wirtschaft zu verzeichnen sind und für die Unternehmen von morgen eine Selbstverständlichkeit sein sollten, so die Einschätzung des Stromversorgungsdienstleisters Akkurat GSV aus Radebeul. Der Weg zu einem digitalisierten Unternehmen führe allerdings über viele Zwischenstopps – einer davon könne der Einsatz eines Fernüberwachungssystems dieses Anbieters sein. Durch die signifikante Reduktion von Wartungsaufwendungen lassen sich demnach Kosten sparen, die zur Gewährleistung einer sicheren Stromversorgung mit herkömmlichen Lösungen unumgänglich sind.

Das Fernüberwachungssystem von Akkurat GSV erfasst alle technischen Daten einer Stromversorgungsanlage live und fasst diese in der Akkurat-GSV-Zentrale zusammen. Technische Probleme sollen sich so umgehend erkennen und beseitigen lassen. Die Sicherheit der Stromversorgung steige dadurch bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten, da sich der Wartungsaufwand auf Sichtprüfungen und Reinigungsarbeiten beschränkt, die in wesentlich größeren zeitlichen Abständen durchgeführt werden müssen.

USV-Anlagen befinden sich mittlerweile auf einem technischen Stand, der sie dazu befähigt, wichtige technische Parameter eigenständig zu erfassen und auszugeben. Dazu zählen etwa Eingangsstrom, Eingangsspannung, Systemtemperatur, Ausgangsstrom, Ausgangsspannung, Status, Alarmsignale und Störungen. Auf diese Daten kann das System bereits über die integrierte Netzwerkkarte der USV problemlos zugreifen. Mit Hilfe dieser Parameter lassen sich unter anderem folgende Fragen beantworten:

  • Wie hoch ist die Belastung der USV-Anlage?
  • Wie hoch sind der Einschaltstrom und der Crest-Faktor?
  • Hat der Raum die vorgeschriebene Temperatur?
  • Ist die USV korrekt dimensioniert?
  • Ist die Ausgangslast symmetrisch verteilt?
  • Ist die Temperatur in der USV zu hoch?

Problematisch gestaltet sich laut Akkurat GSV jedoch die Erfassung von Batterieparametern, was in der Regel nicht durch die USV geschieht. Denn auch Gel-Batterien, die als „wartungsfrei“ gelten, bereiten nach der Erfahrung des Anbieters immer wieder Probleme und müssen in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Sei dies nicht realisiert, ist Stromversorgung unter Umständen nicht sicher und kann einbrechen, wenn der Einsatz der USV erforderlich wäre.

Ein lückenloses Tracking der Batterieparameter sei jedoch mit Hilfe des Fernüberwachungssystems möglich. Daten, wie Blockspannung, Stromstärke oder auch Säurepegel (bei Nass-Batterien) erfasst das System, aggregiert es mit den Daten der USV und überwacht sie permanent in der Akkurat-Zentrale, damit das Service-Team sofort agieren kann, wenn Bedarf besteht. Die Einbindung erfolge über ein autarkes Netzwerk, was Sicherheitsrisiken vermeiden soll.

Weitere Informationen stehen unter akkurat-gsv.de/ zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.