Dells Sonicwall Global Management System unterstützt laut Hersteller ein gemeinsames Management von X-Serie-Switches, WLAN Access Points und TZ-Firewalls. Gleichzeitig hat Dell Sonic OS 6.2.5 für seine Sonicwall-Firewalls der Supermassive-, NSA- und TZ-Serie vorgestellt.

Durch das zusammengeführte Firewall- und Switch-Management will Dell insbesondere den Administratoren von Zweigstellen oder kleineren Netzwerken sowie MSSPs (Managed Security Service Provider) den Alltag erleichtern: Das Sonicwall Global Management System unterstütze dafür die gemeinsame Verwaltung der TZ-Serie der Sonicwall-Firewalls und der „Smart Web-Managed“-Switches der X-Serie, somit also die jeweils kleineren Geräteserien aus dem Hause Dell, zudem die Sonicpoint-APs und die Sonicwall-WAN-Beschleuniger.

 

Für die zentrale Verwaltung erstellt der Administrator oder MSSP laut Hersteller ein Template, das er an die Außenstelle oder den Kunden schicken kann. Vor Ort seien für die Inbetriebnahme keine Fachkenntnisse nötig.

 

Für Dell-Security-Partner werde zudem der Support einfacher, weil sie nur noch eine Firmware-Version für die Mehrzahl der Sonicwall-Produkte betreuen müssen. Auch unterstütze das neue Sonic OS mehr gleichzeitige HTTPS-Session: DPI-SSL-Erweiterungen bei Sonic OS 6.2.5 sorgen laut Hersteller für mehr Kontrolle des DPI-SSL-Datenverkehrs sowie für bessere Fehlerbehebung, Skalierbarkeit und Zertifikatsunterstützung.

 

Sonic OS 6.2.5 ist ab sofort verfügbar. Das Global Management System wird pro verwaltetem Knoten lizenziert. Die Lizenz für fünf Anwender kostet ab zirka 2.000 Euro (Listenpreis). 

 

Weitere Informationen finden sich unter www.dell.com.

 

Mehr zum Thema:

Manageengine: Fünf Netzwerk-Management-Lösungen in einer

Adrem: Schnelle Übersicht statt Datenflut

Fluke: Für schnelleres Lösen von IT-Problemen

Kaseya: IT-Management für MSPs ausgebaut

 

 

Im Sonicwall-Firewall-Management kann der Administrator nun Dells X-Series-Switches mitverwalten. Bild: Dell