Fluke Networks, ein Anbieter von Tools zur Zertifizierung, Fehlersuche und Installation von Netzwerkverkabelungsinfrastrukturen, hat mit Pro3000F Filtered Probe einen Neuzugang in seiner „Pro3000 Tone and Probe“-Produktfamilie angekündigt. Die Pro3000F Filter Probe enthalte einen fortgeschrittenen Filter, der Signalstörungen und deren Oberschwingungen bei 50 oder 60 Hz entfernen soll. Mit diesem Filter sollen Techniker das gesuchte Kabel beziehungsweise den gesuchten Draht leicht finden, selbst wenn externe Störquellen wie Stromkabel und Beleuchtung vorhanden sind.

Schließlich, so Fluke, ist das Orten und Tonen von Kabeln ein integrierter Teil des Arbeitsablaufs eines Kabeltechnikers bei neuen Kabelinstallationen wie auch bei der Wartung von älteren Netzwerken. Techniker setzen Tongeneratoren und Sonden zur Überprüfung von Durchgang, Feststellung von problematischen Verbindungen und zum Organisieren der Kabel ein.

In manchen Umgebungen, etwa bei Renovierungsarbeiten, können jedoch Störsignalquellen wie Netzgeräte von Elektrowerkzeugen, Beleuchtungsanlagen und Gebläsen den von einem Standard-Tongenerator gesendeten Ton überwältigen. Dieses Störsignal hat laut Fluke gewöhnlich eine Frequenz von 60 Hz oder deren Oberschwingungen, 50 Hz in Bereichen außerhalb Nordamerikas, was den Arbeitsablauf des Technikers stören oder die genaue Verfolgung von Kabeln unmöglich machen kann.

Die 3000F Filtered Probe bietet der Hersteller einzeln oder mit dem „Pro3000 Tone“-Generator an, der SmartTone-Technik mit fünf verschiedenen Tönen für eine genaue Unterscheidung von Paaren enthält. Sie sei auch mit vorhandenen analogen Tongeneratoren kompatibel sowie mit denen die in den herstellereigenen Produkten integriert sind, etwa die Serien MicroScanner2, CableIQ und DSX CableAnalyzer.

Die Pro3000F Filtered Probe ist in den 50 Hz- und 60 Hz-Versionen weltweit verfügbar. Weitere Informationen finden sich unter www.flukenetworks.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.