Die marktorientierte Ausrichtung von Services Portfolios hat mit dem Ansatz des ICT-Service-Managements in modernen Unternehmen längst Einzug gehalten. Die Ausrichtung an den Bedürfnissen von internen und externen Kunden gilt mittlerweile als der wesentliche Taktgeber im Wettbewerb. Nur IT-Abteilungen, denen es gelingt, Kundenzufriedenheit mit den eigenen technischen Möglichkeiten in Einklang zu bringen, werden schnell genug sein, um auf Marktveränderungen zu reagieren, so FNT.

Eine große Herausforderung stelle jedoch die Verbindung zwischen dem Management von erbrachten Business-Services zur IT Infrastruktur dar. Häufig fehle die durchgängige Sicht, die IT-Abteilungen Themen wie Multi-Provider-Management, Leistungsverrechnung oder Auftrags- und Vertragsverwaltung zusätzlich erschwert.

„IT-Abteilungen werden häufig nur als Kostenfaktor wahrgenommen, nicht aber als der wichtige Werttreiber, der geschäftskritische, digitalisierte Prozesse überhaupt ermöglicht. Mit dem neuen Release von FNT Command 10.3 leisten wir einen Beitrag, um den Wertbeitrag von IT im Unternehmen sichtbar zu machen. Zusätzlich schließen wir die Lücke zwischen der Erbringung von Services in der IT-Infrastruktur und dem IT-Service-Management.“ erklärt Nikolaus Albrecht, CEO von FNT.

Das Release 10.3 von FNT Command biete speziell für diesen Anwendungsfall eine verbesserte Schnittstelle zu FNT Service Planet, der Software für das Produktportfolio- und Service-Management. Die neuen Funktionen sollen die prozessorientierte Zusammenarbeit zwischen Teams der IT-Infrastruktur und Produktportfolio- und Service-Managern ermöglichen.

Während FNT Command die physische Infrastruktur mit CIs, ihren logischen Verbindungen und Relationen verwaltet, kann in FNT Service Planet das Produkt- und Service-Portfolio im Kontext mit Vertragsdaten, Arbeitsaufträgen und extern erbrachten Leistungen vollständig mit allen Zusammenhängen abgebildet werden.

Die Sichtweise auf die Daten sei dabei auf die einzelnen Rollen und jeweiligen Informationsbedarf zugeschnitten. Aufwändige Abstimmungen und unklare Verantwortlichkeiten lassen sich laut FNT dadurch vermeiden, die Prozesszeiten insgesamt beschleunigen.

Darüber hinaus sei das neue Release besonders für Neukunden eine interessante Option, vor allem aufgrund der neuen integrierten Datenbank. „Kunden müssen ab sofort keine Verträge mehr mit Oracle schließen, sondern können alternativ auf eine von FNT bereitgestellte Datenbank zurückgreifen. Dies bietet ihnen mehr Flexibilität bei der Lizenzierung und erlaubt eine einfachere Installation der Software durch unsere erfahrenen Systemadministratoren.“ erklärt Andreas Esdar, Head of IT Services bei FNT.

Weitere Produktentwicklungen gibt es mit dem aktuellen Release von FNT Command im Bereich der Dokumentation von Stromnetzen oder dem Schalten von Telekommunikationsverbindungen direkt aus der grafischen Netzübersicht. Zusätzlich erweitern Funktionen wie etwa Schaltungen über Multipoint-Services oder detaillierte Auswertungen von Ausfallszenarien unter Berücksichtigung von Redundanzen das Leistungsspektrum der Lösung namens Telecommunication Network Resource Inventory.

Weitere Informationen stehen auf www.fnt.de bereit.

 

 

 

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.