Verständlicherweise haben Rechenzentrums- und Facility-Experten das Thema Leckageprävention nicht permanent im Blick, weil sie häufig davon ausgehen, dass bei Errichtung und Einrichtung des Rechenzentrums jemand daran gedacht hat. Aber kann man es sich leisten, angesichts der von Flüssigkeitsleckagen ausgehenden, erheblichen Risiken wie Geräte- und Anlagenausfälle, technische oder bauliche Schäden nur auf ein Irgendwie oder Irgendwas zu vertrauen? Wäre es nicht eher sinnvoll, eine kurze Bestandsaufnahme durchzuführen, inwieweit die eigene RZ-Infrastruktur im Fall der Fälle tatsächlich vor der Gefahr geschützt ist, dass aus einem anfangs winzigen Wassertropfen eine Überschwemmung im Rechenzentrum entsteht? Sollten Defizite festzustellen sein, wäre es da nicht naheliegend zu prüfen, wie etwaige Überwachungsschwachstellen am besten mit einem zeitgemäßen und ganzheitlichen Frühwarnsystem behoben werden können? Diese Fragen wirft Daxten, Berliner Spezialist für RZ-Optimierungen, in einer Mitteilung auf.

Sowohl für die Bestandsaufnahme als auch für die technische Lösung hält Daxten nach eigenen Angaben eine Lösung parat: Eine kostenfrei erhältliche Checkliste unterstützt das RZ-Fachpersonal zunächst dabei, das Gefahrenpotenzial für und durch Leckagen in der eigenen Rechenzentrumsumgebung einzuschätzen. Zudem hält diese auch erste Tipps dazu bereit, was es bei der Wahl eines Leckage-Detektionssystems zu beachten gilt. Ist die Nachrüstung oder Erweiterung eines solchen Systems im Bestand angezeigt oder soll es erstmalig in neu entstehenden Umgebungen installiert werden, stehen verschiedene Module zur Verfügung, um der jeweiligen Anforderung am besten entsprechen zu können.

Dazu zählen zum Beispiel verdrahtete Punktdetektoren, Sensorkabelstrecken und Controller des RLE-Seahawk-Systems, die im Rechenzentrum eine punktuelle oder auch engmaschig-flächendeckende Überwachung von leckagegefährdeten Arealen gestatten. Kommt es zu einem Kontakt mit Wasser, Basen, Säuren oder anderen Gefahrenklasseflüssigkeiten, geschieht die Warnung umgehend und wahlweise über eine Benutzerschnittstelle oder eine beliebige BMS- oder DCIM-Anwendung. Das System zeigt zudem an, wo genau sich die Leckage befindet. Als einfache Faustformel gilt: Je schneller die Warnmeldung, Ortung und schließlich das Beheben erfolgen, desto geringer sind die Risiken, Schäden und deren Folgen.

Neben diesem fest verdrahteten System führt Daxten auch eine funkbasierende Lösung namens RLE WiNG im Portfolio, die sich besonders einfach in Bestandsrechenzentren nachrüsten lassen soll. Die Funktechnik erspare dabei viel Verkabelungs- sowie Einrichtungsarbeit und binde bei Bedarf viele Kilometer Sensorkabel und Hunderte von Punktdetektoren in das Überwachungssystem ein. Alle zehn bis zwanzig Sekunden melden die WiNG-Sensormodule per Funk an eine Management-Einheit, ob es zu einem Flüssigkeitskontakt gekommen ist. Sollte dies der Fall sein, alarmiert der Manager visuell und auch per automatisch generierter Benachrichtigung über die Position der Leckage per GUI. Damit lassen sich sofortige Gegenmaßnahmen einleiten.

Die Checkliste können Interessierte ab sofort kostenfrei bei dem Berliner RZ-Spezialisten über info.de@daxten.com, per Telefon unter 030/8595 37-0 oder www.daxten.com/de/ anfordern. Detaillierte Informationen zur Leckage-Detektion und zu weiteren RZ-Monitoring-Lösungen sind über die gleichen Kontaktpunkte erhältlich.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.