Kein Nettoausstoß von Treibhausgasen entlang der Wertschöpfungskette

Cisco: Netto-Null-Emissionen bis 2040

14. September 2021, 08:30 Uhr   |  Anna Molder

Cisco: Netto-Null-Emissionen bis 2040
© Wolfgang Traub

Cisco hat sich dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2040 seine Netto-Emissionen von Treibhausgasen auf null zu reduzieren. Dieses Ziel liegt zehn Jahre vor dem Datum, bis zu dem die Menschheit spätestens den Ausstoß von Treibhausgasen auf null reduziert haben muss, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden. Sein Netto-Null-Ziel will das Unternehmen durch kurzfristige Ziele untermauern. Unter anderem will Cisco die Netto-Null für alle globalen Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2025 erreichen.

Bei Netto-Null-Emissionen bringen Unternehmen keine zusätzlichen Treibhausgase (THG) in die Atmosphäre ein. Dies lässt sich über eine Kombination aus weniger Emissionen und der Neutralisierung des verbleibenden Ausstoßes erreichen. Dabei hat die Vermeidung von Emissionen Vorrang.

Andere kurzfristige Ziele von Cisco sollen die wichtigsten Scope-3-Kategorien abdecken, wie die Wiederverwendung von Produkten und die Emissionsreduzierung in der Lieferkette. Diese Vorhaben will man nach ihrer Finalisierung noch im Laufe dieses Jahres veröffentlichen.  

Schon seit 2008 hat sich Cisco Ziele zur Reduzierung seiner Treibhausgasemissionen für seine Standorte und die gesamte Lieferkette gesetzt – und diese laut eigenen Angaben auch erreicht. Zu den Strategien auf dem Weg zur Netto-Null zählen eine Steigerung der Energieeffizienz der hauseigenen Produkte per Produktdesign sowie Produkt-Service-, Rücknahme- und Wiederverwendungsprogramme. Das Unternehmen setzte außerdem auf eine beschleunigte Nutzung erneuerbarer Energien, den umfassenden Einsatz hybrider Arbeitsmodelle und Investitionen in Lösungen zur Dekarbonisierung.

2008 habe Cisco eine Reihe von Fünf-Jahres-Plänen zur Verringerung der Scope 1- und Scope 2-THG-Emissionen festgelegt und umgesetzt. In mehreren Ländern beziehen die eigenen Standorte 100 Prozent erneuerbare Energien, bis 2022 sollen daraus 85 Prozent weltweit werden. Ein Jahr früher als geplant konnte das Unternehmen laut eigenen Angaben seine Lieferketten-Emissionen um eine Million Tonnen CO2 reduzieren. Das neue Ziel: weitere 30 Prozent weniger bis 2030.

Wenn der Strom erst einmal aus kohlenstofffreien, erneuerbaren Quellen stammt, lassen sich die Treibhausgasemissionen für die eigenen Produkte auf null reduzieren, so Cisco. In der Zwischenzeit will das Unternehmen bis 2025 100 Prozent seiner neuen Produkte und Verpackungen nach den Grundsätzen des Circular Design gestalten. Außerdem plane man, Produkt-Service-, Rücknahme- und Wiederverwendungsprogramme weiter auszubauen.

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