Die umfassende Absicherung der IT-Systeme vor dem Hintergrund der digitalen Transformation bleibt offenbar nach wie vor eine der größten Herausforderungen für IT-Organisationen. Dies zeigt eine aktuelle IDC-Studie, die von Matrix42 unterstützt wurde. Befragt wurden im Juni 230 Organisationen in Deutschland mit mehr als 20 Mitarbeitern. Eine weitgehend geschlossene Security-Kette ist laut der Untersuchung nur in wenigen der befragten Unternehmen vorhanden. Ein Gesamtlösungsansatz zur Informationssicherheit sei jedoch eine Grundvoraussetzung, um alle Komponenten, Lösungen und Prozesse zu erfassen und in der Folge die erforderlichen Richtlinien abzuleiten, so die Experten von Matrix42.

In der IDC-Studie geben 67 Prozent der befragten Unternehmen an, in den vergangenen Monaten Sicherheitsvorfälle verzeichnet zu haben. Am häufigsten waren PCs und Notebooks (34 Prozent), Netzwerke (31 Prozent) sowie Smartphones und Tablets (30 Prozent) betroffen. Diese dienen als Einfallstor in das Rechenzentrum. Aber auch die Rechenzentren selbst (29 Prozent) und Server (28 Prozent) waren betroffen, ebenso wie Drucker, Sensoren und IoT-Strukturen.

„Noch immer unterschätzen viele Unternehmen die aktuellen und zukünftigen Sicherheitsbedrohungen“, so Oliver Bendig, CEO von Matrix42. Bild: Matrix42

„Noch immer unterschätzen viele Unternehmen die aktuellen und zukünftigen Sicherheitsbedrohungen“, so Oliver Bendig, CEO von Matrix42. Bild: Matrix42

Allerdings sind das Fehlverhalten der Anwender (37 Prozent) sowie unzureichend gesicherte Endpoints (34 Prozent) die beiden am häufigsten genannten Sicherheitsrisiken. „Noch immer unterschätzen viele Unternehmen die aktuellen und zukünftigen Sicherheitsbedrohungen. Sie übersehen, dass IT-Security ganzheitlich betrachtet werden muss. Nur durch ein mehrschichtiges Schutzsystem, das aufeinander abgestimmte Maßnahmen koordiniert zur Verfügung stellt, volle Transparenz anbietet und automatisiert schützt, sind Organisationen auch in der Zukunft gut gegen Angriffe gewappnet“, erklärt Oliver Bendig, CEO von Matrix42.

IDC gibt fünf Empfehlungen, um den Schutz der IT zu verbessern:

  • Führen Sie eine realistische Bestandsaufnahme der Schutz-, Abwehr- und Wiederherstellungsfähigkeit Ihres Unternehmens durch!
  • Betrachten Sie IT-Security ganzheitlich und planen Sie strategisch!
  • Integrieren Sie Ihre Tools und automatisieren Sie Ihre Prozesse!
  • Nutzen Sie unterschiedliche Lösungen und Bereitstellungsmodelle!
  • Entwickeln Sie eine Security-Kultur in Ihrem Unternehmen!

Laut den IDC-Experten zeichnen sich bereits neue Herausforderungen und Veränderungen im Bereich der IT-Sicherheit ab, denen sich Unternehmen stellen müssen. Eine zunehmende Autonomie der Fachbereiche, neue Anwendungsszenarien jenseits der betriebswirtschaftlichen IT sowie Internet-of-Things-Strukturen werden verstärkt in den Fokus rücken. Für IT-Entscheider werde es also auch in Zukunft nicht einfacher, das Spannungsfeld aus Business Enablement und sicherem IT-Betrieb aufzulösen.

Matrix42 bietet eine Endpoint-Security-Lösung mit über 15 Modulen aus einer Hand an. Diese Module sind aufeinander abgestimmt und ergänzen sich, funktionieren aber auch alleine oder in Kombination mit anderen, so der Hersteller. Damit will sich Matrix42 nach eigenem Bekunden von anderen Anbietern absetzen, die meist nur ein Modul selbst gebaut haben und ihr Portfolio mit zugekauften Elementen dritter Hersteller erweitern. Bendig: „Unser Ziel ist es, unseren Kunden und deren Anwendern eine IT-Security-Lösung anzubieten, die die Produktivität nicht einschränkt und unbemerkt im Hintergrund läuft.“

Weitere Informationen stehen unter www.matrix42.de zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.