Igel macht als laut eigenem Bekunden erster Hersteller von Enduser-Computing-Lösungen die Technik des deutschen Start-ups DeviceTrust auf seinen Endgeräten verfügbar. Damit will der Bremer Anbieter gewährleisten, dass Unternehmensdaten beim Thin-Client-Einsatz jederzeit sicher bleiben und Compliance-Anforderungen erfüllt sind – selbst wenn Nutzer zwischen Igel OS-basierten Endgeräten wechseln oder sich der Standort ändert.

Vor allem beim Einsatz des Micro Thin Clients UD Pocket (siehe Bild oben), der x86-basierte Notebooks flexibel in temporäre Cloud-Desktops verwandelt (LANline berichtete), bringe die Unterstützung von DeviceTrust einen Sicherheitsvorsprung, so Igel: Da DeviceTrust den Standort und die Art des Netzwerkzugriffs für das jeweilige Endgerät eindeutig ermittle, könne man in bestimmten Szenarien gezielt sensible Daten und Anwendungen sperren, falls der Zugriff darauf sich als unsicher erweist. Damit soll das mobile Arbeiten mit virtuellen Desktops noch sicherer werden, auch im Rahmen von BYOD-Initiativen (Bring Your Own Device).

DeviceTrust bietet eine zentrale Kontextplattform für Unternehmen, um es Anwendern zu ermöglichen, orts-, zeit-, netzwerk- und geräteunabhängig mit ihren digitalen Workspaces zu arbeiten, während die IT-Abteilung die Kontrolle über die Einhaltung der Sicherheits- und Compliance-Vorgaben hat. Hierfür stellt DeviceTrust laut eigenem Bekunden mehr als 200 Hardware-, Software-, Netzwerk-, Sicherheits-, Performance- und Standortparameter bereit. Die Lösung lasse sich problemlos in jede bestehende Workspace-Management-Lösung integrieren und benötige keine zusätzliche Infrastruktur.

Weitere Informationen finden sich unter www.igel.de und www.devicetrust.de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.