Ergänzungen zur Borderless-Network-Architektur

Cisco-Updates sollen Netzwerke fit machen für BYOD

23. März 2012, 07:45 Uhr   |  LANline/Dr. Wilhelm Greiner

Netzwerkprimus Cisco erweitert sein Portfolio im Rahmen seiner Borderless-Network-Architektur um vier neue Lösungen. Mit den Neuerungen aus den Bereichen WLAN, Netzwerk-Management und Identity-Managmenet verfolgt Cisco laut eigenen Angaben das Ziel, die Netzwerke fit zu machen für die Anforderungen von morgen - insbesondere im Hinblick auf BYOD (Bring Your Own Device). Gemeint ist hier der auch ""Consumerization"" genannte Trend, dass Mitarbeiter privat erworbene (meist mobile) Geräte am Arbeitsplatz nutzen wollen, was die IT-Abteilung vor organisatorische, rechtliche und Sicherheitsprobleme stellt. 

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Mitarbeiter, so Ciscos Argumentation, wollen heute ihre eigenen Geräte am Arbeitsplatz nutzen und flexibel entscheiden, wie, wann und wo sie arbeiten. Deshalb bringe Cisco nun einen ganzheitlichen Ansatz, der Richtlinien vereinheitlichen, eine bessere Bedienung durch die Nutzer ermöglichen und das Management der Geräte vereinfachen soll.

Erweiterungen der Cisco ISE (Identity Services Engine) sollen es künftig ermöglichen, eine einheitliche Richtlinie für verkabelte und Funknetze, Mobiltelefonie und VPNs zu etablieren. Dies soll die einfache und sichere Nutzung privater Endgeräte sowie deren Integration in Mobile-Device-Management-Lösungen erleichtern.

Auf WLAN-Seite ermögliche die Unified Wireless Network Software 7.2 nun eine doppelt so hohe Skalierbarkeit für Multicast Video: Ein Controller unterstütze nun bis zu 30.000 Geräte und biete IPv6-Support für Endgeräte. Das Update erweitere zudem die Videofunktionen von Webex und Jabber.

Neu eingeführt werden die Lösungen Prime Assurance Manager und Prime Infrastructure. Diese sollen den Netzwerkbetrieb und das Netzwerk-Management vereinfachen. Der Prime Assurance Manager 1.1 dient dem Performance-Monitoring aus der Anwenderperspektive. Die Lösung kann laut Cisco zahlreiche Netzwerkanalysemodule verwalten.

Prime Infrastructure wiederum ist ein Bundle aus den bisherigen Lösungen Prime Network Control System (für WLAN-, User- und Acces-Management) und Prime LAN Management Solution. Die Kombination beider Lösungen soll den Cisco-Kunden nun eine integrierte Lösung für das komplette Lifecycle-Management des verkabelten und des Funknetzes bieten. Dies soll das Monitoring und die Fehlersuche ebenso vereinfachen wie das Reporting.

Weitere Informationen finden sich unter www.cisco.com.

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