Das goldene Zeitalter von SaaS

Eine Herausforderung für DevOps

25. Januar 2023, 7:00 Uhr | Rohini Kasturi/am
Hybrid-Cloud-Observability
Screenshot der Hybrid-Cloud-Observability-Lösung von Solarwinds.
© Solarwinds

„In der Zukunft wird die gesamte Software in der Cloud bereitgestellt werden.“ Das sagte Marc Benioff, CEO von Salesforce, den man häufig als „Vater“ des SaaS-Modells bezeichnet, im Jahr 2011. Heute ist es einfach, zurückzublicken und Benioff zuzustimmen, aber zu Beginn der Softwarebereitstellung über die Cloud waren viele Menschen skeptisch. Benioffs ehemaliger Chef bei Oracle, Larry Ellison, wurde sogar heftig für Aussagen kritisiert, die viele als „Anti-Cloud“-Kommentare wahrnahmen.

Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Markteinführung von Salesforce stellt die Cloud für die weltweit führenden Softwareunternehmen das Vertriebsmodell der Wahl dar. Lang etablierte Softwaregiganten wie Cisco und sogar Oracle haben erfolgreich SaaS-Modelle eingeführt und Cloud-native Startups sind ein großer Erfolg. Grund dafür sind die deutlichen Vorteile von SaaS-Modellen sowohl für Anbieter als auch für Anwender. Der größte Vorteil ist dabei die Geschwindigkeit. Oft ist es über die Cloud schneller und oft auch günstiger möglich, Software zu entwickeln, bereitzustellen, auszuliefern und zu installieren.

Die Cloud-Revolution hat ein goldenes Zeitalter der Software eingeläutet und massive Umwälzungen in vielen Branchen ermöglicht. Der globale Softwaremarkt hat bereits einen Wert von fast 600 Milliarden Dollar pro Jahr erreicht und wird weiter exponentiell wachsen. Cloud-native Anwendungen wie Zoom, Trello, Slack, ServiceNow und Workday haben sich mittlerweile auf dem Markt etabliert. Diese Innovationen haben die Art und Weise, wie wir arbeiten und leben, stark verändert und wären ohne die Cloud und das SaaS-Modell nicht möglich gewesen. Auch die großen Cloud-Anbieter können große Erfolge verzeichnen – schließlich nutzt nun alle Welt AWS und Azure, um ihre Infrastruktur zu betreiben und zu warten. In jeder Sekunde durchläuft ein endloser Datenstrom diese Unternehmen und sorgt dafür, dass man produktiv und effizient arbeiten und von überall aus auf Anwendungen und Unternehmensdaten zugreifen kann.

Jedoch waren Unternehmen in den letzten Jahren beim Übergang in die Cloud mit deutlichen Hindernissen konfrontiert, die denjenigen, die diese Umgebungen verwalten, teils das Leben schwer gemacht haben. Das gilt besonders für Entwicklungsteams.

Die Cloud hat eine schnellere Softwareentwicklung ermöglicht, etwa durch Micro-Services, die es ermöglichen, unkompliziert Funktionen hinzuzufügen und komplexere Anwendungen entwickeln zu können. Allgemein bedeutet das eine schnellere Service-Bereitstellung und eine optimierte Leistung. Doch gleichzeitig haben die immer komplexeren Architekturen das Problem, dass sie – nun ja – komplex sind. In der Cloud kann man Anwendungen zwar schneller entwickeln, aber sie zu verwalten ist schwieriger. Und die Anwendungen sind nur ein Teil der Geschichte. Der Stack eines Unternehmens besteht aus zahlreichen Datenbanken, Netzwerken, Infrastrukturen, Cloud-Diensten und mehr. Diese komplexen Architekturen machen Entwicklern die Fehlerbehebung oft sehr schwer.

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