FNT ergänzt Command-Plattform um ProcessCenter

Infrastrukturänderung steuern und dokumentieren

16. April 2021, 08:00 Uhr   |  Anna Molder

Infrastrukturänderung steuern und dokumentieren

FNT aus Ellwangen erweiterte das Portfolio seiner Command-Plattform um die Lösung ProcessCenter. Damit sollen Unternehmen Changes in ihren komplexen IT-, Rechenzentrums- oder Netzinfrastrukturen effizient und transparent planen, durchführen und dokumentieren können. ProcessCenter vereint die drei Komponenten Work-Order-Management, Workflow Engine und Request Handling, die durch eine Micro-Service-Architektur modular kombinierbar sind, so FNT.

ProcessCenter biete ein End-to-End-Prozess-Management für alle Bereitstellungs-, Änderungs- und Kündigungsprozesse an vorhandenen Infrastrukturen. Es unterstütze IT-Administratoren während des gesamten Change-Prozesses von der Bestellung über die Genehmigung, Planung und Bereitstellung bis hin zum Betrieb. Dabei deckt es laut FNT sowohl die Service- als auch die Infrastrukturebene ab. Die Lösung soll besonders dort effektiv im Einsatz sein, wo ein hoher Grad an Standardisierung, Transparenz, Planung, Orchestrierung sowie Automatisierung nötig ist.

Work-Order-Management diene der Strukturierung und Orchestrierung von Arbeitsaufträgen auf der Infrastrukturebene. Durch das Work-Order-Management sollen sich zuvor in der Command-Plattform geplante Changes als detaillierter Arbeitsauftrag an interne Teams oder externe Lieferanten ausspielen lassen. Während der Bearbeitung lasse sich der Status einzelner Aufgaben detailliert abbilden und erledigte Aufträge schließlich bestätigen. Eine übersichtliche Matrix-Ansicht reduziere die Komplexität und unterstütze vor allem bei der Verzahnung von Planung, Umsetzung, Steuerung sowie der revisionssicheren Dokumentation.

Die Workflow Engine ermögliche die flexible Verwaltung von Workflows und die Steuerung von Changes in IT- und TK-Infrastrukturen. Jeder denkbare Workflow lässt sich durch standardisierte und wiederverwendbare Bausteine modellieren, so das FNT-Versprechen. So könne man beispielsweise Freigabe- oder Genehmigungsprozesse beliebig nach Business Process Model and Notation (BPMN) 2.0 abbilden. Die Bausteine können Aufgaben für Nutzende oder Interaktionen mit der Command-Plattform oder anderen Fremdsystemen auslösen – Drittsysteme sind einfach einzubinden, so die weiteren Angaben von FNT. So sollen sich Change-Prozesse systemübergreifend und schnell automatisieren lassen. Die Workflow Engine könne auch eigenständig im Einsatz sein.

Die Funktion Request Handling biete ein zentrales Portal für sämtliche definierte Bereitstellungen von IT-Hardware oder Services, zum Beispiel die Installation eines PC-Arbeitsplatzes. Die Requests sollen sich über einen definierten Workflow oder das Work-Order-Management strukturiert abarbeiten lassen. Das biete einen End-to-End-Überblick über sämtliche Prozesse. Gleichzeitig sei der aktuelle Stand aller Arbeits- und Service-Aufträge im Tool abgebildet.

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