Virtuelle Desktops mittels RHEV-D und Spice-Protokoll

Linux-basiertes VDI mit Red Hat und Igel

07. Juli 2011, 12:03 Uhr   |  LANline/Dr. Wilhelm Greiner

Linux-basiertes VDI mit Red Hat und Igel

+++ Produkt-Ticker +++ Der Bremer Thin-Client-Hersteller Igel meldet, dass seine Linux-basierten TCs nun auch das Fernzugriffsprotokoll Spice des Linux-Distributors Red Hat unterstützen. Dies erlaubt es, eine Virtual Desktop Infrastructure (VDI) durchgängig - also auf Server- wie auf Client-Seite auf Linux zu betreiben. Die TCs lassen sich dazu auch in einem Appliance-Modus betreiben, sodass der Anwender vom Client-seitigen Linux nichts bemerkt, sondern bei Login direkt zu seinem zentral gehosteten Desktop gelangt.

Die Linux-basierte VDI-Lösung, die die Partner Igel und Red Hat propagieren, setzt Server-seitig auf RHED-V (Red Hat Enterprise Virtualization for Desktops) und damit auf KVM (Kernel-based Virtual Machine) als Hypervisor. Laut Red Hat nutzt RHEV-D die gehärtete Linux-Variante Selinux, die in Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium, dem US-Geheimdienst NSA sowie Herstellern wie IBM und HP entwickelt wurde.

Igel empfiehlt die Lösung, die auf Client-Seite Igels Universal-Desktop-TCs umfasst, allen Unternehmen, die auf Windows-Lizenzgebühren verzichten wollen und können. Das hierzu verwendete Protokoll Spice bietet laut Red Hat hohe Performance, Unterstützung für Multimedia sowie USB- und Flash-Redirection. Spice werde auf sämtlichen Linux-TCs des Hauses Igel unterstützt.

RHED-V nutzt Spice in der Version 0.3. Laut Red Hat wird die kommende Version 0.7 weitere deutliche Verbesserungen bei Performance und Multimedia-Eignung bieten.

Weitere Informationen gibt es unter www.igel.de und www.redhat.com.

Dank Unterstützung des Spice-Protokolls eignen sich Igels TCs – im Bild ein UD3 – für vollständig Linux-basierte VDI-Umgebungen. Bild: Igel

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