Micro Focus: Studie zu kontinuierlicher Modernisierung

Modernisierungsprojekte entscheidend für den IT-Erfolg

08. Dezember 2020, 08:30 Uhr   |  Anna Molder

Modernisierungsprojekte entscheidend für den IT-Erfolg
© Wolfgang Traub

Micro Focus stellte die Ergebnisse seiner Studie „Endless Modernization“ vor. Die Untersuchung in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Standish Group zeigt, dass Modernisierungsprojekte, die auf ein inkrementelles und kontinuierliches Verbesserungsmodell setzen, bessere Ergebnisse erzielen als andere projektbasierte Ansätze, zu denen auch der radikale Austausch (Rip and Replace) von Kerngeschäftsanwendungen zählt. Die Grundlage bilden Daten aus dem aktuellen „Chaos Report 2020“ der Standish Group. Sie zeigen, dass das Flussprinzip bei der Modernisierung von Kerngeschäftsanwendungen eine Reihe von Vorteilen bietet im Hinblick auf Wertertrag, Kundenzufriedenheit, nachhaltige Innovation und längere Lebensdauer der Anwendungen.

Standish Group hat sich laut eigenen Angaben auf Primärforschung mit Schwerpunkt auf Qualität der Softwareentwicklung spezialisiert. Die mehrjährige Studie auf Basis von aktuell über 50.000 Projekten zeigt, dass ein unendliches Flussmodell eine kontinuierliche Modernisierung gewährleistet und gleichzeitig die Kluft zwischen Projekt-Management und Bereitstellungsteams verkleinert. Diese Erkenntnisse stimmen mit den Ergebnissen einer aktuellen Studie von Micro Focus überein. Demzufolge sind 92 Prozent der Kernanwendungen von strategischer Bedeutung, und 70 Prozent der Befragten nennen ihre Modernisierung als bevorzugte Option.

Ein zentrales Ergebnis der Studie von Micro Focus ist, dass Unternehmen, die eine Softwareanwendung ersetzt haben, eine Erfolgsquote von 26 Prozent und eine Misserfolgsquote von 20 Prozent aufwiesen. Im Vergleich dazu erzielten Unternehmen, die sich statt des Austauschs für die Modernisierung einer bestehenden Anwendung entschieden, eine Erfolgsquote von 71 Prozent und wiesen lediglich eine Misserfolgsquote von einem Prozent auf.

Außerdem erzielten 27 Prozent der Unternehmen, die sich für eine „Rip-and-Replace“-Strategie entschieden haben, eine hohe Rendite. 41 Prozent berichteten von einem niedrigen oder sehr niedrigen ROI (Return on Investment). Im Vergleich dazu erbrachte eine flussbasierte Modernisierungsmethodik im Durchschnitt eine doppelt so hohe Rendite wie andere Softwareentwicklungsansätze.

Die Studie machte darüber hinaus deutlich, dass 45 Prozent der befragten Unternehmen, die ihre Anwendungssoftware komplett ersetzt haben, letztlich enttäuscht oder nicht zufrieden mit ihren Ergebnissen waren. Im Gegensatz dazu zeigten sich 55 Prozent der Unternehmen, die sich für Modernisierung entschieden haben, mit dem Ergebnis zufrieden. Unternehmen, die eine Reihe kleinerer Projekte, Mikro-Services oder Mikroprojekte berücksichtigten, erzielten bessere Ergebnisse als solche, die auf ein einziges großes Modernisierungsprojekt setzten. 

Micro Focus will laut eigenen Angaben seine Nutzer dabei unterstützen, ihr Unternehmen weiterzuführen und umzugestalten, indem es ihre jeweiligen geschäftskritischen Anwendungen und Daten wiederverwendet und verbessert und so einen risikoarmen und kostengünstigen Modernisierungsansatz ermöglicht. Ein solcher inkrementeller Ansatz biete Unternehmen, die etablierte Kerngeschäftssysteme an die neuen Geschäftsanforderungen des digitalen Zeitalters anpassen wollen, eine schnellere Wertschöpfung. Micro Focus unterstütze Unternehmen in diesem Prozess und bringe dabei seine Erfahrung und Lösungen zur Anwendungs-, Prozess- und Infrastrukturmodernisierung ein.

Weitere Informationen stehen unter www.microfocus.com zur Verfügung.

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