Dell präsentiert weitere PowerEdge-Server

Rechenintensive Workloads effizient bewältigen

16. November 2022, 12:30 Uhr | Anna Molder
PowerEdge R7625
Der PowerEdge-Server R7625.
© Dell Technologies

Dell Technologies kündigte die nächste Generation der PowerEdge-Server mit AMD-EPYC-Prozessoren an. Mit ihrer bis dato höchsten Leistung sollen die Systeme rechenintensive Workloads deutlich effizienter bewältigen – bei halbierter Leistungsaufnahme und verbesserter Sicherheit.

Die cyberresiliente Architektur der Server unterstütze die Sicherheitsbemühungen von Unternehmen mit Features wie Multi-Faktor-Authentifizierung. Ausgestattet mit der Dell-eigenen Smart-Cooling-Technik sollen sie darüber hinaus zur Reduzierung der CO2-Emission beitragen. Die PowerEdge Server mit AMD-EPYC-Prozessoren der vierten Generation verbessern laut HPE Performance und Storage und lassen sich einfach in bestehende IT-Umgebungen integrieren. Insbesondere Unternehmen mit leistungshungrigen Workloads wie Datenanalyse, KI, High Performance Computing (HPC) und Virtualisierung sollen davon profitieren.

Die Systeme sind in Konfigurationen mit einem oder zwei Sockeln erhältlich und unterstützen bis zu 50 Prozent mehr Prozessorkerne als die Vorgängergeneration, so die weiteren Angaben. Sie bieten somit die bisher höchste Leistung AMD-betriebener PowerEdge Server, was Leistungssteigerungen von bis zu 121 Prozent ermöglichen soll. Hinzu komme die Erweiterung der Festplatten-Slots um bis zu 33 Prozent für 2U-Server und bis zu 60 Prozent für 1HE-Server.

Der PowerEdge R7625 sei mit der Leistung von zwei AMD-EPYC-Prozessoren der vierten Generation als Rückgrat für Rechenzentren konzipiert. Er enthält Sockel für zwei Prozessoren (2-Socket-System) und das Gehäuse entspricht zwei Höheneinheiten (2HE-Server). Der PowerEdge R7625 beschleunigt In-Memory-Datenbanken nachweislich um mehr als 72 Prozent, so die Angaben von Dell.

Der PowerEdge R7615 ist ein 2HE-Server mit einem Sockel und einer schnelleren Speicherbandbreite als frühere Generationen. Mit seiner erweiterten Festplattendichte sei er darauf ausgelegt, mehrere Aufgaben gleichzeitig schneller bearbeiten zu können, dabei aber weniger physischen Platz im Rechenzentrum zu beanspruchen.

Das Modell PowerEdge R6625 ist ein 1HE-Server mit zwei Sockeln, der ein bestmögliches Gleichgewicht aus Leistung, Flexibilität und Speicherdichte bieten soll. Das System eigne sich für HPC-Workloads oder die Ausführung mehrerer virtueller Desktop-Infrastrukturen.

Außerdem Teil des erweiterten Portfolios ist der PowerEdge R6615, der eine höhere Dichte an virtuellen Maschinen unterstütze als frühere Generationen. Das schlanke Design biete zudem eine höhere Rechenleistung in einem schmaleren Formfaktor, wodurch er trotz seines geringeren Platzbedarfs im Rechenzentrum keine Leistungseinbußen zeige.

Bei der Entwicklung der Server-Generation hat Dell laut eigenem Bekunden den Fokus auf Nachhaltigkeit gelegt und seine Smart-Cooling-Technik weiterentwickelt, die nun einen stärkeren Luftstrom durch die Systeme ermöglichen soll als bei früheren Generationen.

Die AMD-EPYC-Prozessoren bieten zudem eine höhere Dichte an Prozessorkernen als vergleichbare Chips. Unternehmen sei es so möglich, weniger effiziente Server durch die PowerEdge-Server der aktuellen Generation zu ersetzen, ohne dafür mehr physischen Platz im Rechenzentrum verwenden zu müssen. Dadurch sollen sie die Wärmeentwicklung in den Rechenzentren sowie deren Energieverbrauch reduzieren und zudem andere für den Betrieb der Systeme erforderliche Ressourcen entlasten. Insbesondere der PowerEdge R7625 biete im Vergleich zu den Vorgängermodellen eine um bis zu 55 Prozent effizientere Prozessorleistung.

In gleichem Maße, wie Cyberbedrohungen zunehmen, optimiert Dell laut eigenen Angaben auch die integrierten Sicherheitsfunktionen der PowerEdge-Server. Sie basieren auf der hauseigenen cyberresilienten Architektur und verfügen über Funktionen wie System Lockdown, das ungewollte Firmware-Downgrades verhindere, Drift Detection, die Konfigurationsabweichungen erkenne, sowie Multi-Faktor-Authentifizierung. Auch eine Ende-zu-Ende-Boot-Resilience, die auf UEFI Secure Boot basiert, ist laut Dell Teil der Sicherheits-Features.

Mit einem dedizierten, vollständig in den Chip integrierten Sicherheitsprozessor sollen die AMD-EPYC-Prozessoren der vierten Generation dazu beitragen, Techniken wie Confidential Computing, also die Datenverarbeitung in isolierten Umgebungen, zu ermöglichen. Darüber hinaus umfasse der „Security by Design“-Ansatz von AMD ein eingebettetes Sicherheitssubsystem, das zum Schutz von Daten beitragen soll und die AMD-Infinity-Guard-Sicherheitsfunktionen erweitert.

Der Dell PowerEdge R7625 erscheint laut Dell in eingeschränkten Konfigurationen im November 2022. Alle weiteren Server und Konfigurationen sollen voraussichtlich im Februar 2023 weltweit verfügbar sein.


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