Fortinet stellt DRPS-Angebot FortiRecon vor

Durch die Augen der Angreifer blicken

27. Juni 2022, 8:00 Uhr | Anna Molder
LANline-Cartoon Security-Prognosen
© Wolfgang Traub

Fortinet, Anbieter von integrierten und automatisierten Cybersicherheitslösungen, stellte mit FortiRecon sein Digital-Risk-Protection-Service-Angebot (DRPS) vor. Dieses biete eine Kombination aus maschinellem Lernen, Automatisierungsfunktionen und den Insights der Cybersecurity-Fachleute der FortiGuard Labs, um das Risikoprofil eines Unternehmens zu verwalten und sinnvolle Schutzmaßnahmen zu empfehlen.

FortiRecon ist ein Drei-in-Einem-Angebot mit Outside-in-Abdeckung über External-Attack-Surface-Management (EASM), Brand Protection (BP) und Adversary-Centric Intelligence (ACI). Diese Kombination mache es möglich, Angriffe in der Aufklärungsphase – also der ersten Phase eines Cyberangriffs – abzuwehren und so das Risiko, den Zeitaufwand und die Kosten für die spätere Bedrohungsabwehr zu reduzieren.

Mit der Einführung von FortiRecon will Fortinet Unternehmen ein Tool an die Hand geben, mit dem sie nachvollziehen können, wie Angreifer ein Unternehmen von außen sehen. Cybersecurity-Teams, die Führungsebene sowie das Risiko- und Compliance-Management sollen Informationen darüber erhalten, wie sie Risiken priorisieren und die allgemeine Sicherheitslage des Unternehmens verbessern können. FortiRecon biete Unternehmen eine konsistente und umfassende Abdeckung in den drei Bereichen External-Attack-Surface-Management, Brand Protection und Adversary-Centric Intelligence.

EASM ermögliche es Unternehmen, ihr Risikoprofil zu verstehen und Risiken frühzeitig zu minimieren. Zudem biete es einen Überblick über ein Unternehmen, um bekannte und unbekannte Unternehmensressourcen und damit verbundene Schwachstellen zu identifizieren und die Behebung kritischer Probleme zu priorisieren. EASM identifiziere Server, Anmeldedaten, Fehlkonfigurationen bei Public-Cloud-Services und Software-Code-Schwachstellen von Drittanbietern.

Brand Protection ermögliche es Unternehmen, ihre Marke zu schützen und Risiken für ihre Anwenderschaft zu erkennen. Proprietäre Algorithmen erkennen laut dem Anbieter Web-basiertes Typo-Squatting, Defacements und Phishing-Versuche sowie betrügerische mobile Apps, Zugangsdatenlecks und gefälschte Marken-Accounts in den sozialen Medien.

Adversary-Centric Intelligence erhöhe das Sicherheitsbewusstsein des SOC-Teams eines Unternehmens mit branchen- und regionsspezifischer Abdeckung, um Angreifer besser zu verstehen und Vermögenswerte zu schützen. Die eigenen Cybersecurity-Fachleute bewerten laut Fortinet, welche Bedrohung Cyberkriminelle für ein einzelnes Unternehmen darstellen, indem sie aktiv öffentliche und private Foren, Open-Source, das Dark-Web und andere cyberkriminelle Domänen überwachen.

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