Acronis mit integrierter EDR- und Backup-Lösung für MSPs

Endpunktschutz in die Breite des Markts tragen

25. Mai 2023, 12:00 Uhr | Wilhelm Greiner
© Acronis

Acronis hat seine Cyber Protect Cloud um den Baustein „Advanced Security + Endpoint Detection & Response (EDR)“ ergänzt. Funktionen wie eine KI-gestüzte Angriffsanalyse sollen es MSPs (Managed-Service-Provider) erleichtern, modernen Endpunktschutz mit umfassenden Security- und Datensicherhietsfunktionen dem Markt kleiner und mittelständischer Unternehmen zugänglich zu machen.

Viele Unternehmen – insbesondere die kleineren ohne eigenes IT-Security-Team – sehen sich mit der Aufgabe überfordert, ihre längst geschäftskritischen IT-Umgebungen angemessen gegen die neuesten Wellen von Cyberangriffen, beispielsweise Ransomware, zu wappnen. Also müssen sie auf externe Hilfe durch MSPs zurückgreifen. Dies wiederum bedeutet, dass MSPs einfach bedienbare und leicht skalierbare EDR-Lösungen brauchen, um den KMU-Markt effizient und kostengünstig bedienen zu können. Vor diesem Hintergrund zielt Acronis mit seiner neuen EDR-Lösung darauf, Unternehmen aller Größenordnungen wie auch MSPs dabei zu helfen, sich beziehungsweise ihre Kunden besser zu schützen.

Acronis betont, die EDR-Erweiterung biete zahlreiche direkt einsetzbare Wiederherstellungsoptionen, docke sie doch an bestehende Backup/Recovery-, Endpoint-Management- und Endpoint-Security-Funktionen der Cyber Protect Cloud an. MSPs können laut dem schweizer Datensicherheitsanbieter mit dieser speziell für sie entwickelten Lösung Sicherheitsvorfälle schnell analysieren und nach Prioritäten ordnen. Dadurch erlaube es die Software, Ausfallzeiten minimieren und die Geschäftskontinuität aufrechterhalten.

„Andere EDR-Tools sind oft ziemlich kompliziert, sodass MSPs kostspielige und zeitaufwändige Prozesse benötigen, um diese zu verstehen und zu implementieren“, sagt Candid Wüest, Vice President of Research bei Acronis. Acronis selbst hingegen biete eine robuste, anwenderfreundliche und leicht bereitzustellende EDR-Lösung, die sich an Industriestandards wie dem NIST Cyber Security Framework und dem Mitre Att&ck Framework orientiert. „Indem sie Angriffe rasch analysieren und deren Auswirkungen verstehen, können Acronis-EDR-Nutzer potenzielle Bedrohungen schnell bewerten, die Zugriffsmethoden der Angreifer durchschauen, den verursachten Schaden einschätzen und herausfinden, ob und wie sich der Angriff noch weiter ausbreitet“, so Wüest. Die übersichtliche grafische Aufbereitung mache Angriffsabläufe leicht nachvollziehbar (siehe Bild oben).

Die Lösung komme mit einem einzigen Agenten aus, was sie im Vergleich zu alternativen Ansätzen für MSPs kostengünstiger mache. Zudem sei sie dadurch leichter bereitzustellen, zu verwalten und zu skalieren, so die Schweizer. Neben der Vorfallsanalyse hebt man bei Acronis insbesondere die Integration von Sicherheits- und Backup/Recovery-Fähigkeiten hervor. Schließlich ist es diese Kombination von Funktionen, die erst in der Summe Schutz vor den gefährlichen Ransomware-Angriffen verspricht.

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