Ivanti erweitert Neurons-Plattform

Security-Lösungen für den „Everywhere Workplace“

31. Oktober 2022, 12:00 Uhr | Anna Molder
LANline-Cartoon Client-Management
© Wolfgang Traub

Der Security-Anbieter Ivanti hat weitere Funktionen für seine Neurons-Plattform vorgestellt, die Benutzererlebnis, Produktivität und Unternehmensressourcen schützen sollen. Dazu kombiniert das Unternehmen Enterprise-Service-Management, Unified-Endpoint-Management (UEM) und Cybersecurity. So sollen IT-Teams eine 360-Grad-Sicht auf ihre gesamte IT-Landschaft erhalten – mit Transparenz, Kontext und der Möglichkeit, Probleme automatisiert zu lösen.

Die erweiterten Features fokussieren sich laut dem Anbieter auf die Themen Rationalisierung, Automatisierung und Integration von Security-Aufgaben und -Systemen. Neurons for Zero Trust Access unterstütze bei der Implementierung eines Zero-Trust-Konzepts und ermögliche sichere Verbindungen sowie Transparenz beim Zugriff auf Ressourcen in verteilten Anwendungssystemen in On-Premise-Umgebungen, Private oder Public Clouds. Neurons for Zero Trust Access identifiziere verdächtige Nutzer, Geräte und Anwendungen. Zudem schütze es Unternehmens- und Benutzerressourcen mit automatischer Quarantäne und Problemlösung. Nicht zuletzt soll es Bedrohungen durch laterale Bewegungen mit adaptiver Mikrosegmentierungskontrolle pro Anwendung verhindern.

Neurons for Secure Access modernisiere die VPN-Bereitstellungen, indem es das Management von Gateways für Ivanti Connect Secure (ICS) zentralisiert. Diese SaaS-basierte Verwaltungs- und Analyseplattform bietet laut dem Anbieter eine einheitliche Schnittstelle, mit der Security-Administratoren ihre gesamten ICS-Gateway-Landschaft schnell und effizient zentral verwalten. Zugleich helfe die Technik, auf riskante Aktivitäten von Benutzern, Geräten und Anwendungen zu reagieren. Mit Neurons for Secure Access verwalten Administratoren ihre ICS-Gateways über die Cloud, so Ivanti weiter. Konfigurationstemplates sollen ihnen helfen, Updates schnell und einfach über mehrere Gateways hinweg bereitzustellen.

Neurons for Patch Management ermögliche einen risikobasierten Ansatz für das unternehmensweite Patch-Management. Mit dieser Cloud-nativen Lösung priorisieren und lösen Nutzer vorhandene Schwachstellen, so die weiteren Angaben. Grundlage seien die aktive Risikoexposition, Patch-Zuverlässigkeit und Geräte-Compliance.

Neurons stellt eine Hyperautomatisierungsplattform dar, die künstliche Intelligenz mit maschinellem Lernen nutzt. Sie unterstütze IT- und Sicherheitsteams dabei, die wachsenden Herausforderungen in einer hybriden Arbeitswelt sowie die starke Zunahme von Endgeräten, Daten und Mitarbeitern zu meistern. Neurons behebt Probleme, sichert Geräte selbstständig und bietet Endanwendern personalisierte Self-Service-Erfahrungen, so das Versprechen. Die Plattform nutze Hyperautomatisierung, um Echtzeit-Intelligenz über alle Assets hinweg bereitzustellen, einschließlich der Endgeräte und dem IoT-Edge.


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