Laut einer Online-Umfrage unter 1.800 IT-Entscheidern in 16 Ländern (darunter über 200 aus Deutschland) zählt Cyber-Security bei knapp der Hälfte der Unternehmenslenker nicht zu den höchsten Prioritäten. Dabei gaben weltweit 85 Prozent der Befragten (in Deutschland 77 Prozent) an, dass ihr Unternehmen innerhalb der letzten zwei jahre Opfer eines Sicherheitsvorfalls wurde. Die Umfrage wurde unter IT-Entscheidern aus Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern durchgeführt vom Marktforschungshaus Loudhouse im Auftrag von Fortinet.

Die Teilnehmer der Online-Umfrage schätzten die Bedeutung der IT-Sicherheit in ihren Unternehmen wie folgt ein: 72 Prozent der deutschen Teilnehmer (weltweit: 68 Prozent) gaben an, über ausreichendes IT-Security-Budget zu verfügen. 58 Prozent der Deutschen (weltweit: 77 Prozent) wünschten sich, die Geschäftsführung würde auf das Thema IT-Sicherheit ein verstärktes Augenmerk legen. 44 Prozent (weltweit: 48 Prozent) finden, dass die IT-Sicherheit bei Diskussionen der Unternehmensleitung keine Top-Priorität besitzt.

In Deutschland gaben 56 Prozent der Befragten an, das IT-Budget habe sich gegenüber dem Vorjahr erhöht (weltweit: 71 Perozent). In puncto Security investieren die deutschen Unternehmen laut der Online-Umfrage vor allem in Upgrades der Sicherheitslösungen (69 Prozent), die Implementierung von Security-Richtlinien und -Prozessen (64 Prozent), neue Security-Lösungen (60 Prozent) sowie Training und Zertifizierung der Mitarbeiter (59 Prozent).

40 Prozent der deutschen Teilnehmer (weltweit: 49 Prozent) bekundeten, dass im Nachfeld großer Cyberangriffe wie etwa WannaCry die Investitionen in IT-Sicherheit gestiegen sind. Dem gegenüber stehen bei 60 Prozent der hiesigen Unternehmen (weltweit: 48 Prozent) Investitionen für die laufende Verbesserungen der IT-Sicherheit.

63 Prozent der deutschen Teilnehmer (weltweit: 74 Prozent) gehen davon aus, dass eine zunehmende Migration der Unternehmens-IT in die Cloud das Thema Cloud-Sicherheit verstärkt in den Fokus der Unternehmenslenker rücken wird.

Weitere Informationen finden sich unter www.fortinet.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.