Jamf, Spezialist für Apple-Device-Management, erweitert seine Partnerschaft mit Microsoft: Er integriert seine Lösungen Jamf Pro und Jamf Connect mit Microsoft EMS (Enterprise Mobility + Security), die Lösung der Redmonder für EMM und IAM (Enterprise-Mobility-Management, Identity- und Access-Management). Dank dieser Integration, so Jamf, könne sich ein Nutzer ab sofort am Mac mit seinen Azure-AD-Anmeldedaten registrieren. Es sei somit nicht mehr nötig, lokale Anmeldedaten auf dem Mac zu erstellen und zu verwalten.

Die neue EMS-Integration soll die Authentifizierung von Mac-Nutzern im Unternehmen vereinfachen: Dank Verwendung der Anmeldedaten aus dem Azure Active Directory sei nur noch ein einziger Satz Anmeldedaten nötig, um Cloud-basierte Dienste von Azure Active Directory wie etwa Microsoft Office 365 sofort auf einem Mac-Rechner nutzen zu können. Die Einrichtung und Synchronisation des Kontos mit dem Azure AD erfolge automatisch im Hintergrund.

Jamfs Technologiepartnerschaft mit Microsoft besteht seit 2017. So ermögliche es die gemeinsame Nutzung von Jamf Pro und Microsoft Intune, Mac-Inventarisierungsdaten an Intune zu übertragen, um eine plattformübergreifende Inventarisierung zu erhalten.

Der Zugriff auf Unternehmensressourcen sei für Mac-Nutzer durch die Integration in das Azure Active Directory genauso abgesichert wie für die Windows-Anwender. Entspricht ein Gerät den Sicherheitsanforderungen nicht, verweigere die Software dem Benutzer der Zugriff auf alle Unternehmensressourcen. Der Nutzer könne dann sein Gerät selbständig mit einem Klick nachrüsten, um den Sicherheitsanforderungen nachzukommen.

Weitere Informationen finden sich unter www.jamf.com/de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.