Der Monitoring-Spezialist Kentix reagiert nach eigenen Angaben auf den Trend hin zu ganzheitlichen Smart-Building-Security-Konzepten. Neben Monitoring-Tools zur Absicherung von IT-Infrastrukturen gehöre bei Kentix dazu auch eine smarte Zutrittskontrolle. Diese Zutrittskontrolle, das „Kentix Door Lock“, verfügt nun über eine neue Funktion: Eine Buchung am Türöffner steuert automatisch eine Kamera an, die Videobilder aufnimmt und im Dashboard speichert.

Kentix Door Lock ist nach Angaben des Herstellers komplett IT-vernetzbar und lässt sich nahtlos in das hauseigene Portfolio sowie auch in bestehende Netzwerke integrieren. Führt jemand eine Buchung am Türöffner mit einem RFID-Token durch, wird zeitgleich eine IP-Kamera angesteuert, die eine Bildserie aufnimmt. Diese Bilder sind dann auf einer externen SD-Karte gespeichert und lassen sich jederzeit im Dashboard über den dazugehörigen Logbuch-Eintrag aufrufen. Dabei ist jede Tür im System mit einer Kamera verknüpfbar, sodass jeder Zutritt neben den üblichen Personendaten auch mit einer Videosequenz verbunden ist. Eine Meldung über nicht autorisierte Zugriffsversuche gelangt direkt per Mail und mit Videoanhang an die Verantwortlichen.

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Der Markt für Smart-Building-Produkte wächst laut Kentix parallel zum Smart-Home-Markt rasant an – die Nachfrage steigt. Im Gegensatz zu Smart-Home-Produkten, die nicht für den professionellen Markt geeignet sind, biete man jedoch IT-vernetzbare Smart-Building-Security-Produkte an, die die Ansprüche professioneller User erfüllen. Mit einer Lösung aus Umgebungs-Monitoring und Online-Zutrittskontrolle entstehe ein kompletter Systembaukasten, der für jede Anwendung das passende Produkt bietet.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.